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Moers
Schüler schreiben Europa-Roman

Moers. Europaflaggen am Eingang des Grafschafter Gymnasiums: Anlass war die Präsentation des von Schülern verfassten Buchs Romans "Eu(ro)topia 2050 - ein utopischer Roman, geschrieben in fünf Sprachen und fünf Ländern". Mitschüler und Vertreter der Politik wohnten der Vorstellung bei.

Die Idee entstand während einer Projektwoche im Februar. "Wir haben mit unserem Philosophielehrer Bernd Klähn über Utopien und Dystopien gesprochen und im Englischunterricht wir George Orwells ,1984' gelesen", erzählte Carolin Wallraven (18). "Das Thema hat uns so angesprochen, dass wir selbst einen utopischen Roman schreiben wollten." So entstand bald das erste Kapitel. "Uns geht es um die Wünsche und Wertvorstellungen junger Europäer und die Frage, wie unser Europa in der Zukunft aussehen könnte", fügte Helene Glatz (18) hinzu. Der Protagonist des Buches ist ein Jugendlicher, der verschiedene Länder Europas bereist und die dortigen Kulturen kennenlernt.

Ein Kapitel wurde auf Deutsch verfasst, vier weitere Kapitel schrieben Austauschschüler in ihren Muttersprachen. So hat die 17-jährige Vanessa van Camp aus Colorado, USA, über "Good old England" geschrieben. Darin geht es um die Diversität der Stadt, aber auch um die neue Lingua Franca "EU-Speak" und innovative Technologien, wie "V-Specs", technologisierte Brillen.

Begeistert von dem Roman-Projekt zeigte sich Marc Jan Eumann, Staatssekretär im Europaministerium, der am Präsentationstag zugegen war. Er lobte die Schüler und Lehrer: "Das Projekt verdient allergrößte Wertschätzung. Nicht umsonst haben die Schüler zum dritten Mal in Folge den Förderpreis für ihr Projekt im Rahmen der Europawoche 2017 verliehen bekommen."

(lcon)
 
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