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Nach Schüssen am Moerser Bahnhof
Ermittlungen gegen Polizisten eingestellt

Polizisten in Moers erschießen Messer-Angreifer
Polizisten in Moers erschießen Messer-Angreifer FOTO: Christoph Reichwein
Duisburg. Nach den tödlichen Schüssen auf einen 48-Jährigen am Moerser Bahnhof im Oktober sind die Ermittlungen gegen zwei Polizisten eingestellt worden. Aus Sicht der Ermittler stehe fest, dass der Polizist in Notwehr gehandelt hat.

"Nach Abschluss der Ermittlungen, komme ich insbesondere aufgrund der Schilderungen der vor Ort befindlichen Zeugen zu dem Schluss, dass die Beamten keine andere, gleich geeignete Möglichkeit hatten, sich vor dem gegenwärtigen Angriff auf ihren Leib und ihr Leben zu schützen. Sie handelten damit zweifelsfrei in Notwehr", teilte die Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Erklärung mit der Polizei mit.

Zwei Polizeibeamte hatten am Abend des 17. Oktobers am Moerser Bahnhof auf einen Angreifer geschossen. Der mit einem Messer bewaffnete 48 Jahre alte Mann war auf die Polizisten zugegangen und hatte seine Waffe nicht fallenlassen. Als die Beamten wegen eines geparkten Taxis nicht mehr zurückweichen konnten, gaben sie die tödlichen Schüsse ab. Die tödlichen Schüsse lösten anschließend eine Debatte aus.

 

 

 

 

 

 

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