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Moers
Schulanfänger testen ihre neuen Tornister

Moers: Schulanfänger testen ihre neuen Tornister
Viele Familien nutzten die Gelegenheit, sich über die verschiedenen Schultornister zu informieren und beraten zu lassen. FOTO: Kdi
Moers. 750 Kinder und Erwachsene kamen zur dritten Schulranzenmesse der Volksbank, um das richtige Gepäck zu testen. Von Peter Gottschlich

Leana Kleinkoenen war mit ihren Eltern Markus und Daniela Kleinkoenen extra aus Duisburg-Neudorf nach Moers angereist. "Im Internet haben wir von der Schulranzenmesse gelesen", berichtete Markus Kleinkoenen als Vater der Fünfeinhalbjährigen. "In Duisburg gibt es so eine Messe nicht, außer in Großenbaum. Dort stellt aber nur ein Anbieter aus, hier in Moers sind es mehrere. Das ist neutraler."

So nahmen sie sich den Samstagvormittag frei, um an der Mühlenstraße die dritte Schulranzenmesse der Volksbank am Niederrhein zu besuchen. Leana Kleinkoenen probierte am Stand von Giesen-Handick gleich mehrere Schultornister an. "Schulter und Ranzendeckel sollen eine Höhe haben", erklärte Monika Jordan, die bei Giesen-Handick in Neukirchen-Vluyn arbeitet. "Heutige Ranzen lassen sich verstellen, wenn die Kinder wachsen. Sie wiegen um die 1200 Gramm, haben Reflektoren und magnetische Verschlüsse, die fast automatisch zufallen. Für Ranzen gibt es sogar eine DIN, die DIN 58 124."

Mutter Daniela Kleinkoenen hörte aufmerksam zu, während ihre Tochter mehr die Farbe des lila Rucksacks interessierte, auf dem ein Schmetterling angebracht war. Sie wollte unbedingt diesen Butterfly-Ranzen haben, um damit ab dem 24. August in Neudorf in die Schule gehen zu können. Damit konnte sie ihre Mutter überzeugen, die zunächst ein anderes Modell bevorzugt hatte. Die Auswahl war am Samstag groß: "Wir zeigen hier 250 verschiedene Schulranzen", sagte Monika Jordan.

Das war auch die geschätzte Anzahl der Kinder, die am Samstag die Schulranzenmesse besuchten und am 24. August I-Dötzchen werden. Fast immer hatten sie zwei Erwachsene im Schlepptau, entweder Mutter und Vater oder Tanten und Onkel oder Oma und Opa. Schließlich sind sie die Sponsoren der Ranzen. Einige probierten auf der Messe die Tornister nur an und informierten sich, andere kauften gleich.

Zu den Schultaschen bieten die Hersteller auch die passenden Mäppchen und Sporttaschen an. Kommen gute Stifte und Hefte hinzu, kann eine Erstausstattung schnell mehr als 200 Euro kosten. Weil es anstrengend ist, das richtige Gepäck auszuwählen, war die Ranzenmesse bei der Volksbank in Moers in einen spielerischen Parcours eingebettet. Die Jungen und Mädchen konnten sich zum Beispiel schminken lassen, Button mit dem eigenen Namen gestalten oder mit dem Ranzen einen Hindernislauf unternehmen.

Dazu konnten sich die Eltern beraten lassen, beispielsweise über gesunde Ernährung oder den Schulweg. "Zu Beginn sollten die Eltern zusammen mit den Kindern zur Schule gehen", rät Frank Schulten, der Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht Wesel. "Sie sollten immer üben und testen. Wann die Eltern ihre Kinder alleine zur Schule gehen lassen sollten, hängt von vielen Dingen ab, zum Beispiel von der Dichte des Straßenverkehrs. Die Eltern sollten ihren Kindern einiges zutrauen. Sie sollten die Kinder keinesfalls überbehüten", erklärte der Experte der Kreisverkehrswacht.

Quelle: RP
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