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Rheurdt
Shoppingmeile in der Martinusschule

Rheurdt: Shoppingmeile in der Martinusschule
Der Trödelmarkt in der Martinusschule ist zum festen Treffpunkt in Rheurdt geworden. FOTO: Norbert Prümen
Rheurdt. Erstmals lockte ein Secondhand-Markt für Mädels aller Altersgruppen nach Rheurdt.

Über diesen Start freuen sich die Organisatorinnen. 35 Stände waren in der Martinusgrundschule blitzschnell vergeben. Der erste Mädelsflohmarkt ging an den Start. Vom Edelschnäppchen bei Designerartikeln über Zumba-Sportbekleidung, T-Shirts und schicken Pullis reichte das Sortiment. Zum Frühjahrsputz im Kleiderschrank hatten Christina Koppers, Nadine Dölle, Judith Gerling und Andrea Wefers eingeladen. Das Quartett hat Erfahrung, denn unter ihren Fittichen wird auch der Secondhand-Markt für Kinder- und Babykleidung organisiert, der gestern an selber Stelle zum Stöbern einlud. "Im Rheurdt findet zum 35. Mal über den Kindergarten die Baby- und Kinderkleiderbörse statt. Es fehlte ein Angebot für Jugendliche und Erwachsene", erzählt Koppers.

Der Name für das Stöbergesamtpaket "Teenie- und Weiberkram-Trödel" war schnell gefunden. Zwei Märkte vorzubereiten war für das Orgateam eine Kleinigkeit. Als der Termin für Trödelfans und Modebewusste bekannt wurde, stand das Telefon nicht mehr still. "Toll finden wir, dass wir Ausstellerinnen aller Altersgruppen angesprochen haben", so Koppers. Alles, was an Bekleidung den kritischen Augen der Ausstellerinnen nicht Stand hielt, kam mit auf in die Martinusschule. Das Angebot zog daher rasch das Interesse der Besucherinnen auf sich. Zur aktueller Damenbekleidung kamen die Accessoires wie Gürtel, Taschen, Geldbörsen und Schals. "Ich fand die Idee super und hatte einige Sachen bereits im Vorfeld aussortiert, die ich aber nicht zum Altkleidercontainer bringen wollte", sagte Ausstellerin Jutta. Carina Jochymczyk und ihre Schwester Kirstin Kibben hatten alles parat, was den Sommer modisch macht inklusive passender Nagellacke und Modeschmuck. "Mitgebracht habe ich Sachen, die ich seit mehr als einem Jahr nicht getragen habe", so Kirsten Kibben. Sandra Knieriem bot Zumba-Sportkleidung an. Die Teilnehmenden fühlten sich in warmen Räumlichkeiten wohl. Auch die Dauer, später Nachmittag bis früher Abend, kam an. "Genügend Zeit zu stöbern nach allem, was Frau so braucht", lachte Nadine Hoeps. Schon für einen Euro wechselte manches Teil den Besitzer. Wer ausrangierte Schuhe spendete, engagierte sich zugleich für einen guten Zweck. "Wir nehmen an der bundesweiten Kolping-Schuh-Aktion teil", so Koppers. Ausrangierte, oftmals kaum getragene Schuhe werden über das Kolpingwerk nach Qualität und Nutzungsmöglichkeiten sortiert und überwiegend nach Afrika, Nahost oder Osteuropa vermarktet.

(sabi)
 
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