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Moers
Sonderausstellung würdigt den Museumsverein

Moers. Was hat Kaiser Wilhelm II. mit der Grafschafter Hügellandschaft gemeinsam? Was mit Mitgliedern der Familie von Jüchen und mit Philipp Wilhelm von Nassau-Oranien? Sie strahlen alle wieder - zumindest ihre Gemälde. Möglich gemacht hat dies der Grafschafter Museums. und Geschichtsverein, der die Restaurierung der Objekte finanziert hat. Rechtzeitig zur Jahreshauptversammlung des Geschichtsvereins, die am Mittwoch abend stattfand, hat das Museum die frisch restaurierten Werke nun in einer kleinen Sonderschau - quasi als Dankeschön an die Vereinsmitglieder - zusammengestellt.

Präsentiert werden auch zwei Neuerwerbungen des Grafschafter Museums- und Geschichtsvereins: Einen Silberpokal aus dem Jahr 1875, den der damalige Beigeordnete Karl Fabricius zur 25jährigen Tätigkeit als Beigeordneter erhielt und ein Gemälde des Grafschafter Malers A. Wimmenauer. "Der Verein hat uns in den letzten Jahren großartig bei der Restaurierung von Museumsobjekten unterstützt. Mit den Neuerwerbungen konnten Objekte, die für die Lokalgeschichte interessant sind, für Moers erhalten werden", freut sich Museumsleiterin Diana Finkele. Der Vereinsvorsitzende Peter Boschheidgen konnte die Präsentation schon vorab besichtigen. "Ich bin sehr glücklich, dass Museumsleiterin Diana Finkele die Exponate auch für unsere Vereinsmitglieder sichtbar macht. Sie sind daran interessiert, was mit den Vereinsgeldern passiert." Peter Boschheidgens Großvater Hermann hat 1904 den "Verein für Heimatkunde" gegründet, das Museum mit aufgebaut und für einen Grundstock an Exponaten gesorgt. Im vergangenen Jahr hat der Verein die Museumsarbeit mit rund 17.000 Euro unterstützt. Die Exponate sind bis 10. April im Dachgeschoss des Schlossaltbaus im Grafschafter Museum zu sehen.

Quelle: RP
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