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Budberger D-Jugend greift nach dem "Pott"

Lokalsport: Budberger D-Jugend greift nach dem "Pott"
Moritz Paul (vorne) und Tom Quittkat treffen mit der D-Jugend des SV Budberg im Kreispokal-Finale am Samstag auf den OSC Rheinhausen. FOTO: Armin Fischer
Kreis. Die Nachwuchsfußballer ermitteln beim OSC Rheinhausen am Donnerstag und Samstag die Kreispokal-Sieger. Der SV Sonsbeck ist mit zwei Teams dabei. Auch die Veener U17-Mädchen stehen im Endspiel. Von Rene Putjus

Der VfB Homberg liegt den A-Jugend-Fußballern des SV Sonsbeck nicht. In der abgelaufenen Saison, in der sich das Team von Trainer Axel Heep in souveräner Manier die Meisterschaft sicherte, wurden nur zwei Partien verloren - der Gegner hieß jeweils VfB Homberg. Und ausgerechnet der Duisburger Nachwuchs wartet auf die Rot-Weißen im Kreispokal-Finale an Christi Himmelfahrt. Dieses Duell um den Pott und die anderen acht Endspiele werden am 5. und 7. Mai auf der Anlage des OSC Rheinhausen ausgetragen.

Heep möchte nicht von einem Angstgegner sprechen: "Im Rückspiel waren wir nicht komplett. Außerdem hat Homberg überhart gespielt." Im dritten Aufeinandertreffen kann er auf Kapitän Luca Terfloth, der beim 0:4 fehlte, zurückgreifen. Nicht dabei sind Matthias Buschhaus sowie Jonathan Brilski. Mit Schrecken denkt Patrick Mader, der Coach der Sonsbecker C-Junioren, an den 12. März zurück. An diesem Tag wurde sein Team so richtig vom Rumelner TV eingeseift. 0:7 hieß es am Ende. Morgen wollen sich die Rot-Weißen für die Klatsche revanchieren. "Das war ein ganz merkwürdiges Spiel. Klar wollen wir es diesmal besser machen", so Mader vor dem Finale gegen den RTV.

Die U17-Mädchen von Borussia Veen schauen ihrem Spiel mit gemischten Gefühlen entgegen. Die "Krähen" gehen ersatzgeschwächt ins Finale gegen den GSV Moers. Vier Kickerinnen sind nicht dabei - unter anderem Teresa Hegmann. Die Abwehrchefin hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen. So wird der Kader mit U13-Spielerinnen aufgefüllt. "Jedes Spiel fängt bei null an. Vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung", meint Teammanagerin Hanni Kannegieter.

Die D-Junioren des SV Budberg sind in ihrem Finale am Samstag ebenfalls nur Außenseiter. Gegner ist die Mannschaft des gastgebenden Vereins, die die Leistungsklassen-Meisterschaft auf Platz eins abschloss. Erst Mitte April hatte die Elf von Trainer Frank Pomrehn auf der OSC-Anlage mit 1:4 verloren. "Da haben wir in der ersten Hälfte aber gar nicht so schlecht ausgesehen", erinnert sich der Coach. Moritz Paul traf damals zum zwischenzeitlichen 1:1. Budberg reist in Bestbesetzung nach Rheinhausen.

Finden die Endspiele erneut auf einer Anlage eines Vereins im Süden des Fußballkreis Moers statt, werden die Finals in den kommenden Jahren "im Norden oder der Mitte" ausgetragen, wie Hans Sommerfeld vom Kreis-Jugendausschuss (KJA) mitteilte. "Das Interesse, Ausrichter zu sein, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Der KJA kann mittlerweile unter vielen Bewerbern auswählen."

Quelle: RP
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