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Der TuS ist wieder in der richtigen Spur

Lokalsport: Der TuS ist wieder in der richtigen Spur
TuS-Linkshänderin Leonie Lambertz, hier beim Torwurf, erzielte gestern Nachmittag beim Auswärtsspiel beim HSV Solingen-Gräfrath zwei Tore für ihre Mannschaft, die mit 34:27 gewann. FOTO: Ulla Michels
Kamp-Lintfort. Frauenhandball, Dritte Liga: Nach zwei Auswärtsniederlagen zeigen sich Lintforts Handballerinnen im Spiel bei der HSG Solingen-Gräfrath verbessert und siegen mit 34:27. Trainerin Bettina Grenz-Klein lobt das kämpferische Engagement. Von Michael Bluhm

Die Trendwende kam eindeutig zur richtigen Zeit. Entsprachen die gebotenen Auftritte zuletzt nicht immer dem wahren Leistungsstand, so muss man den Spielerinnen des Frauen-Handball-Drittligisten TuS Lintfort diesmal eine klar ansteigende Form attestieren. Die Schützlinge um Trainerin Bettina Grenz-Klein siegten nach zwei Auswärtspleiten in Serie gestern endlich mal wieder in des Gegners Halle. Lintfort gewann in einem spannenden, emotionalen und bis auf die letzten Minuten hart umkämpften Match beim Tabellenvierten HSV Solingen-Gräfrath verdient mit 34:27 (17:16).

Lintfort musste nach den zuletzt dürftigen Leistungen reagieren. Trainerin Bettina Grenz-Klein nahm personelle Umstellungen vor, ließ beispielsweise Mie Norup Issaksen und Inske Kuik in der Offensive ran und bildete mit dem "Holland-Duo" - Loes Vandewal und Inske Kuik - ein neues Deckungszentrum. Es lief gut. Der Gast vom linken Niederrhein zeigte vor allem in der Defensive viel Engagement und Einsatz. Natürlich klappte nicht alles reibungslos, aber die Ansätze waren doch vielversprechend.

Dennoch bekämpften sich in Hälfte eins zwei gleichwertige Kontrahenten auf Augenhöhe. Den TuS-Spielerinnen fehlte im Angriff leider einige Male die Geduld. Verfrühte und überhastete Abschlüsse sorgten nicht gerade für Sicherheit.

Aber trotz allem: Die Gäste blieben auch in der zweiten Halbzeit ihrer Ausrichtung und ihrem Konzept treu und belohnten sich nun immer öfter für ihren immensen Aufwand. Mit zunehmender Spieldauer stieg das Selbstbewusstsein und viele Aktionen gingen daher lockerer über die Bühne. So griff die breit angelegte Spielanlage. Räume am Kreis und auf den Außenpositionen taten sich auf, etliche schöne Tore waren die Folge. Lintfort hatte in der Schlussphase alles unter Kontrolle, weil das Team auch von seinem läuferischen Aufwand profitierte, dem HSV Solingen immer einen Schritt voraus war, so dass letztendlich ein standesgemäßes Ergebnis zu Buche stand.

"Ich habe eine klare Leistungssteigerung zum Vergleich der Vorwochen gesehen", freute sich TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. "Natürlich hat noch nicht alles gepasst. Aber das Engagement mit der kämpferischen Ausrichtung meiner Mannschaft war groß. Wir befinden uns wieder in Richtung zu alter, guter Form."

Quelle: RP
 
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