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Lokalsport
Die letzten Sonsbecker Aufstiegsträume enden beim PSV Wesel

Sonsbeck. Der SV Sonsbeck kann wohl endgültig für die Fußball-Landesliga planen. Der Tabellenvierte hat nun im Saisonendspurt vier Spiele in Folge nicht mehr gewonnen. Auch beim PSV Wesel reichte es für die Schützlinge von SVS-Trainer Sandro Scuderi nur zu einem 1:1 (1:1) Unentschieden.

Da nun der Abstand zum Tabellenzweiten VfB Speldorf neun Punkte beträgt (bei noch drei Spieltagen) und zum Dritten VfL Rhede fünf Zähler, wobei Rhede sogar noch das bessere Torverhältnis hat, glaubt in Sonsbeck niemand mehr an einen Aufstieg. In Wesel hatte die Scuderi Elf den besseren Start und ging auch früh in Führung. Nach einem langen Pass von Florian Abel lief Felix Terlinden alleine auf das Tor und versenkte eiskalt zum 1:0 (4.). Im weiteren Verlauf hatte Sonsbeck noch zwei gute Chancen die aber Terlinden (8.) und Jonas Kremer (14.) nicht verwerten konnten. Ab der 20. Minute erhöhte Wesel das Tempo und bekam mehr Zugriff auf das Spiel. Sonsbeck schaffte es nicht, aus einer sicheren Defensive das Spiel zu ordnen. "Wir haben uns den Schneid aufkaufen lassen. Die Partie wurde extrem hektisch und hitzig", bemerkte Guido Lohmann, Sportlicher Leiter des SV Sonsbeck. Wesel drückte auf den Ausgleich und scheiterte einige Male an SVS-Schlussmann Tim Weichelt. Es dauerte bis zur 34. Minute, als Weichelt dann einmal chancenlos war. Necati Güclü drückte den Ball über die Torlinie.

Scuderi veränderte zu Beginn der zweiten Halbzeit seine Mannschaft auf zwei Positionen. Für den verletzten Jan-Paul Hahn kam Robin Schoofs in die Innenverteidigung. Auf der linken Außenbahn wurde Sebastian Leurs für Kremer eingewechselt. In der Anfangsphase des zweiten Abschnitts ging es hin und her. Jedoch hatte Wesel die besseren Tormöglichkeiten. Donavan Sadek (47.), Timo Giese (54.), Güclü (57.) und Sebastian Eisenstein (60.) tauchten freistehend vor Weichelt auf. Aber alle Chancen konnte Sonsbecks Nummer eins überragend entschärfen. Unterdessen wurde die Partie härter. In der 71. Minute wurde Leurs von hinten attackiert.

"Der Fuß ist nach dem Spiel direkt dick geworden. Das sieht nach einem Bänderriss aus", vermutete Lohmann. Nur fünf Minuten später langte Nico Giesen bei Luca Terfloth zu. Terfloth musste ein paar Minuten behandelt werden, konnte die Partie aber zu Ende spielen. Einen kuriosen Schlusspunkt setze der 19-jährige Schiedsrichter in der 88. Minute. Güclü drängte in den Strafraum und wurde von Schmitz zu Fall gebracht. Wesel forderte Elfmeter und Sonsbeck hatte zuvor ein Foulspiel an Schmitz gesehen. Nach einer kurzen Abstimmung mit seinem Assissteten pfiff Gottschalk das Spiel zur Verwunderung aller Beteiligten ab.

SV Sonsbeck Weichelt; Prause (67. Schütze), Hahn (46. Schoofs), Janßen, Terfloth, Schneider, Schmitz, Kremer (46. Leurs), Abel, Maas, Terlinden.

(ego)
 
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