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Fußball
"Gräfinnen" peilen den zweiten Sieg in Folge an

Moers. Den Fußballerinnen des Regionalligisten GSV Moers ist der Start in die Rückrunde durch den verdienten 2:1-Erfolg bei der SGS Essen II recht ordentlich geglückt. Dadurch verbesserten sich die "Gräfinnen" auf Platz acht. Am Sonntag um 13 Uhr erwarten die Gelb-Schwarzen den SC Fortuna Köln. Mit einem Sieg kann das Team von Trainer Gerd Orzeske sich weiter nach vorne schieben. Denn an den Kölnerinnen, die bisher 20 Punkte aufweisen, wäre der GSV vorbei. Nach dem Spiel in Essen geht Orzeske mit großer Zuversicht in die Partie am Sonntag: "Wir haben gezeigt, dass wir gut in Form sind und wir haben ja auch noch etwas gutzumachen. Schließlich haben wir in der Hinrunde in Köln mit 0:4 verloren. Das soll nicht noch einmal vorkommen." Von Wolfgang Jades

Die Fortuna ist ebenfalls gut in die Rückrunde hineingekommen, besiegte nach einem torreichen Spiel den SV Budberg mit 5:3. Dabei zeigten die Domstädterinnen aber gerade in der Abwehr einige Schwächen. "Die wollen wir ausnutzen. Wir spielen derzeit mit zwei verschiedenen Taktiken, haben beide auch in Essen angewandt und in der Halbzeit umgestellt. Das stelle ich mir gegen die Fortuna ebenfalls so vor."

Auf jeden Fall muss Orzeske die Anfangsformation verändern, denn Kristina Hölscher und Jacqueline Platen stehen aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. "Wer in die erste Elf hineinrutscht, ist noch offen. Da warten wir mal das Training am Freitagabend ab. Wir haben einen starken Kader, aus dem wir diese Ausfälle kompensieren können." In einem torreichen und vom Wochenende vorgezogenen Punktspiel der Kreisliga kamen die Fußballerinnen des GSV Moers III zu einem nicht unverdienten 5:3 (1:2)-Erfolg über den TuS Borth. Doch zunächst war Borth das bessere Team, führte 2:0 und 3:2. Alle drei Borther Treffer erzielte Annika Sophia Michel. In den letzten zehn Minuten drehten schließlich Anja Höschen (2) und Vivian Hauptmann mit ihren Toren doch noch die Partie zum 5:3 für Moers. Rosa Kreider und ein Eigentor von Borths Sandra Baltes zeichneten für die ersten beiden GSV-Tore verantwortlich.

Quelle: RP
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