| 13.09 Uhr

Handball
Jubel in doppelter Ausführung

Freudestrahlend rissen die Handballfrauen des TuS Lintfort gestern Abend nach dem Schlusspfiff die Arme hoch. Sie hatten nicht nur selbst knapp mit 31:30 (15:15) bei der SG Knetterheide-Schötmar gewonnen, sondern kurz zuvor auch erfahren, dass Union Halle mit 22:26 gegen Gräfrath unterlegen war. Damit übernahmen die Klosterstädterinnen wieder die Tabellenspitze. "Das wird eine feucht-fröhliche Rückfahrt", sagte die Lintforter Trainerin Bettina Grenz-Klein. "Gestern haben unsere Männer einen großen Schritt in Richtung Aufstieg getan, und da wollten wir heute natürlich nachlegen." Vom Ergebnis ihres ärgsten Konkurrenten erfuhren die Gäste während der Halbzeitpause – von ihren zwölf mitgereisten Fans. Von Uwe Thelen

Ein stetes Hin und Her

Vor dem Jubel gab's jedoch eine Menge Arbeit zu verrichten, denn, wie bereits im Vorfeld vermutet, waren die Gastgeberinnen eine ganz harte Nuss, die nur schwer zu knacken war. Anfangs hatten die Lintforterinnen unübersehbare Schwierigkeiten, zu ihrem Spiel zu finden, wurden Larissa Heil und Yasmine Ley doch von Beginn mit einer Sonderbewachung bedacht. So war es bis zum Halbzeitpfiff ein stetes Hin und Her. Zumal da die TuS-Frauen die Gegnerinnen Julia Murach und Lena Savchenkova einfach nicht in den Griff bekamen.

Die Nachricht von der Hallener Niederlage schien die Schützlinge von Bettina Grenz-Klein deutlich zu beflügeln, denn bis zur 38. Minute setzten sie sich auf 20:17 ab – und diesen Vorsprung hielten sie bis zehn Minuten vor dem Abpfiff. Plötzlich kam aber unerklärliche Hektik auf. Als die Gastgeberinnen drauf und dran waren, den Ausgleich zu erzielen, nahm Eefje Huijsmans, neben Vaessa Idelberger und Ute Hohmann beste Spielerin des TuS, das Heft in die Hand. Die Treffer 28, 29 und 30 erzielte sie mit stoischer Ruhe. Zudem spielte sie den Pass zum entscheidenden Treffer von Caroline Mook.

Die Torschützinnen des TuS Lintfort: Vanessa Idelberger (9), Ute Hohmann (6), Caroline Mook (4), Eefje Huijsmans, Yasmine Ley (je 3/1), Yvonne Fillgert, Fabiane Voß (je 2) und Larissa Heil (2/1).

Quelle: RP
 
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