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Lokalsport
Motorclub sucht Streckenposten

Kamp-Lintfort. Der ADAC Motorclub Kamp-Lintfort bietet jede Menge Dreck, Staub, Matsche und knallharten Rennsport in unmittelbarer Nähe. Kurzum: Der Verein sucht neue, ehrenamtliche Streckenposten für das traditionelle Moto-Cross-Spektakel am Eyller Berg am 1. Mai.

"Wenn man umgangssprachlich von den 'Streckenposten' spricht, meint eigentlich jeder, die mit grell leuchtenden Warnwesten bekleideten Frauen und Männer, die die gelben Flaggen beim traditionellen Moto-Cross am 1. Mai in Kamp-Lintfort halten und auch bei Bedarf schwenken. Die offizielle Bezeichnung im Motorsport ist aber 'Sportwart der Streckensicherung'", stellt Vereinssprecher Roland Beyer klar.Dafür werden fleißige Hände von insgesamt 30 Leuten gebraucht.

Hauptaufgabe ist die Überwachung des Renngeschehens im zugeteilten Streckenbereich. Bei einem Unfall ist der Sportwart für die Absicherung der Gefahrenstelle durch Halten oder Schwenken der gelben Flagge zuständig. Das hat oberste Priorität, um Folgeunfälle zu verhindern und um Ersthelfer bis Notarzt auf der Strecke abzusichern. Sie müssen aber auch sportliche Überwachungsfunktionen wahrnehmen - ob Flaggensignale und geltende Fahrvorschriften beachtet werden, oder ob jemand eine Abkürzung nimmt. "Es ist jedes Jahr immer wieder eine Herausforderung, motorsportbegeisterte Menschen zu motivieren, die harte Aufgabe zu übernehmen und sich einen ganzen Tag lang an die Rennstrecke zu stellen", weiß Gerd Bruckmann als langjähriger Leiter der Streckensicherung. Das Mindestalter liegt bei 16 Jahren.

Alle Streckenposten müssen vor dem Rennen an einer Schulung beim Leiter der Streckensicherung teilnehmen. Einsatzbeginn ist dann am 1. Mai, 7 Uhr; Feierabend wird gegen 17 Uhr sein.

(zak)
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