| 18.26 Uhr

Sechs Tore im Rücken – das dürfte in Köln helfen

Das halbe Dutzend gegen die Merler Rot-Weißen war eine deutliche Ansage an die obere Etage der Frauen-Regionalliga West. Die weibliche Fußballvertretung des GSV Moers hat ihre Ansprüche unterstrichen. Der Weg in die Zweite Bundesliga geht nur über die Grafschafterinnen, die sich der Konkurrenz in prächtiger Form präsentierten. "Das war bei äußerst widrigen Bedingungen richtig guter Fußball", freute sich auch Trainerin Bettina Kutscher nicht nur ob der sechs Treffer, sondern viel mehr noch über den starken Auftritt ihrer Spielerinnen.

So kann es natürlich weiter gehen, da hätte die Übungsleiterin, die wie berichtet im Sommer aus ihrem Amt scheiden wird, nichts einzuwenden. "Aber wir werden am Sonntag auf einen Gegner treffen, der mit dem Rücken zur Wand steht und dem auch nur drei Punkte weiter helfen", sieht sie dem Moerser Auftritt beim Liga-Vorletzten SC Fortuna Köln mit gemischten Gefühlen entgegen. "Für die Fortuna ist das Spiel schon fast der letzte Strohhalm, die werden uns alles abverlangen", vermutet Bettina Kutscher, die zudem erwartet, dass die Partie auf dem ungeliebten Aschenplatz stattfinden wird. Freilich: Die Trikots können ruhig schmutzig werden; der GSV wird den Kampf annehmen. "Wir unterschätzen die Kölnerinnen nicht, wollen aber die drei Punkte mit nach Moers nehmen", stellt die Trainerin unmissverständlich klar.

Für Bettina Kutscher gilt es, zuvor noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Trainerin wird sich im stillen Kämmerlein Gedanken darüber machen, welche Spielerinnen es richten sollen. Verletzungen gibt's zurzeit nicht; da darf sich die Übungsleiterin angesichts des ausgeglichenen Kaders also über ein Luxus-Problem freuen.

Quelle: RP
 
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