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Lokalsport
Sechs Tore und Sonderlob für Maas

Sonsbeck. Fußball-Niederrheinpokal: Der Landesligist SV Sonsbeck hat keine Mühe, die zweite Runde zu erreichen. Bei der DJK/VfL Willich siegt der SVS mit 6:0. Von Andre Egink

In der 1. Runde des Fußball-Niederrhein-Pokal-Weetbewerbs setzte sich der SV Sonsbeck souverän mit 6:0 (2:0) beim Bezirksligisten DJK/VfL Willich durch und darf in der zweiten Runde auf ein interessantes Los hoffen.

"Der Sieg war in keinster Weise gefährdet. Es war eine gute Generalprobe", meinte Guido Lohmann, Sportlicher Leiter des SV Sonsbeck und lobte die Leistung von Offensivspieler Niklas Maas und Innenverteidiger Robin Schoofs. Für Flügelflitzer Felix Terlinden war die Partie bereits nach zwölf Minuten beendet. Nach einem Zweikampf zog er sich eine Knieverletzung zu. "Das sah nicht gut aus. Wir vermuten einen Innenbandriss", so Lohmann. Für Terlinden kam Stefan Kapuscinski in die Partie, der in der 18. Minute auch die erste große Möglichkeit auf dem Fuß hatte. Sein Schuss konnte gerade noch zur Ecke geblockt werden. Nur zwei Minuten später ging der Landesligist in Führung. Florian Abel verwertete die Vorlage von Maas zum 1:0. In der 38. Minute bekamen die Sonsbecker Anhänger eine Kopie des ersten Tores zu sehen. Erneut war Abel zur Stelle, der mustergültig von Maas bedient wurde. Mit dem 2:0 ging Sonsbeck auch verdient in die Pause. Nach dem Seitenwechsel versuchte Willich schnell zu verkürzen. Jedoch blieben sie mit ihren Chancen (47./50.) erfolglos. Ganz anders der SVS. Im Gegenzug spitzelte Kapuscinski die Kugel im Strafraum zu Dennis Schmitz, der wieder auf der 6er Position spielte und für das 3:0 verantwortlich war. In der 52. Minute sorgte Danny Rankl mit dem 4:0 für die Entscheidung. Erneut war es Maas, der die Vorarbeit leistete. "Niklas war der beste Mann auf dem Platz. Sehr laufstark und bereitete drei Tore vor", lobte Lohmann. Auch Chefcoach Günter Abel sah Maas als Aktivposten im Sonsbecker Spiel. "Ich bin rundum zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Obwohl der Platz sehr klein war haben wir es souverän ausgespielt. Wir haben von Beginn an konzentriert agiert, hinten kompakt gestanden und nichts zugelassen", resümierte Abel das Spiel.

Rankl legte in der 64. Minute mit seinem zweiten Treffer noch das 5:0 nach, ehe er dann ausgewechselt wurde um für die kommenden Aufgaben geschont zu werden. Für ihn kam Kai Schmidt in die Spitze, der mit dem 6:0 (82.) für den Schlusspunkt sorgte. Dabei wurde Schmidt von Luca Terfloth freigespielt. "Klar ist noch nicht alles Gold was glänzt aber es war noch mal ein guter Test unter Wettkampfbedingungen", meinte Abel, der auch die geschlossene Mannschaftsleistung hervorhob.

Quelle: RP
 
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