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Handball
TuS Lintfort empfängt alten Rivalen

Handball: TuS Lintfort empfängt alten Rivalen
Ist momentan in guter Form: Linksaußen Eva Legermann, hier beim Torwurf. FOTO: Christoph Karl Banski
Kamp-Lintfort. Der Drittligist trifft am Sonntag, 16 Uhr, in der heimischen Eyller Sporthalle auf Recklinghausen. Von Michael Bluhm

Jammern hilft eh nicht. Trotz der ständigen Rhythmusstörungen gilt es, sich der Situation zu stellen. Der dauernde Wechsel zwischen Spieltagen und freien Wochenenden fordert die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort. Nun ist aber wieder die volle Konzentration gefragt. Jetzt beginnt die Rückrunde. Die Schützlinge um TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein empfangen Sonntag, um 16 Uhr, in der Eyller-Sporthalle, den PSV Recklinghausen.

Zwischen diesen beiden Vereinen herrscht seit langen Jahren eine gesunde Rivalität. Einsatz und Emotionalität geben zumeist den Ton an. Aber die Mannschaften kämpfen an verschiedenen Enden der Tabelle. Während der Gast zu den abstiegsgefährdeten Teams der 3. Liga gehört, will Lintfort im Aufstiegskonzert ein Liedchen mitsingen. Recklinghausen scheint nach ziemlich schwachem Saisonbeginn nun aber seine Leistungen stabilisiert zu haben. "Ich erwarte in diesem ewigen Duell einen ganz heißen Tanz", sagt Bettina Grenz-Klein. "Um zu gewinnen, bedarf es allerdings eine stabile Deckung."

Und egal mit welcher Abwehrausrichtung Lintfort auch anfängt, die Mannschaft um Routinier Caroline Mook weiß, was zu tun ist. Über die Aggressivität, den Einsatz und der Laufbereitschaft müssen sich die Spielerinnen zu einer schlagkräftigen Truppe vereinigen. Für den Angriff sieht die Ausrichtung ganz anders aus. Hier sollten Ruhe, Geduld und Disziplin an erster Stelle stehen. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, muss auch mal ein schneller Abschluss her.

Aber im Regelfall sollte das taktische Konzept greifen, der Ball fehlerfrei durch die eigenen Reihen laufen. Das Manko der letzten Spiele war die Verwertung der sogenannten hundertprozentigen Chancen.

Die TuS-Spielerinnen müssen in diesem Bereich unbedingt konzentrierter und effizienter auftreten. Wichtig für die Mannschaft ist, dass Tatjana van den Broek nach ihrer schweren Knieverletzung immer besser in Schwung kommt, neue, frische Impulse setzt.

Die Partie am kommenden Wochenende in Kriftel wurde wegen einer Hallenbelegung in den März verschoben.

Quelle: RP
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