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Handball
TuS Lintfort steht in Leverkusen auf dem Prüfstand

Kamp-Lintfort. Handball: Der Drittligist aus der Klosterstadt tritt am Samstag um 17 Uhr bei der Zweitvertretung von Bayer Leverkusen an. Von Michael Bluhm

Es war großer ein Schock. Für Mannschaft, Trainerin und Zuschauer. Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort traten selten zuvor in einer so desolaten Verfassung auf, wie am vergangenen Wochenende. Auf dem Parkett lief in jeglicher Hinsicht überhaupt nichts zusammen. Und so musste die Mannschaft ausgerechnet gegen den Abstiegskandidaten aus Dortmund und obendrein noch vor heimischer Kulisse beim 17:27 eine ganz bittere Lehrstunde hinnehmen. Ob die Partie - die zweite Niederlage in Folge - Spuren hinterlassen hat, wird sich am Samstag zeigen. Der TuS Lintfort tritt um 17 Uhr bei Bayer Leverkusen II an.

Die Gastgeberinnen (14:4 Punkte) haben sich in den vergangenen Wochen stark präsentiert, bilden mit vier weiteren Vereinen eine hart umkämpfte Tabellenspitzengruppe. Leverkusen gilt zudem als heimstark, hat in eigener Halle erst ein Pünktchen abgegeben.

Der Verein betreibt seit Jahren eine anerkannte Talentschmiede. Leverkusen bildet mit großer Akribie einen technisch versierten Nachwuchs aus. Und der Bayer-Kader sorgt auch in dieser Spielzeit für Furore, ist in der Lage ein hohes Tempo über 60 Minuten zu gehen.

Lintfort muss im Vergleich zur Vorwoche eine erhebliche Steigerung in beiden Mannschaftsteilen an den Tag legen.

"Wir müssen uns nach der desolaten Vorstellung gegen Dortmund nun unbedingt anders präsentieren", fordert TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. "Es gilt nach dem Ausfall von Vanessa Dings die Aufgaben vor allem in der Deckung neu zu verteilen, damit wieder mehr Struktur einzieht." Bettina Grenz-Klein weiter: "Wir sind uns über die Schwere dieser Begegnung bewusst. Aber wir treten in Leverkusen an, um zu gewinnen."

Da die Gastgeberinnen zumeist einer offensiven 3:2:1-Abwehrformation ihr Vertrauen schenken, muss Lintfort äußerst clever und mit System vorgehen. Es erfordert zudem eine gehörige Portion Disziplin, um sich an die vorgegebene taktische Marschroute zu halten. Schlecht wäre es zu überdrehen oder in unnötige Einzelaktionen zu verfallen.

Quelle: RP
 
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