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Lokalsport
Weitere Lehrstunde für den TuS Lintfort

Kamp-Lintfort. Frauenhandball, 2. Liga: Der TuS Lintfort besitzt keine Chance und unterliegt klar und deutlich mit 22:33. Von Michael Bluhm

Die Stimmung war auch schon Mal besser. Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort haben derzeit große Mühe, ihre Qualitäten auf die "Platte" zu bringen. Nach der Klatsche gegen Hannover folgte nun eine weitere Lehrstunde. Der TuS Lintfort unterlag gestern Nachmittag bei der SGH Rosengarten deutlich mit 22:33 (11:19), blieb in der Summe absolut chancenlos.

Rosengarten nahm seine Favoritenrolle an, gab von Beginn an die Richtung vor, konnte sich dabei auf seine körperbetonte Grundausrichtung sowie auf die Schnelligkeit verlassen. Lintfort hatte offensichtliche Probleme. Es dauerte etliche Minuten, ehe der Gast vom linken Niederrhein mehr Zugriff auf das Spielgeschehen bekam.

Lintfort bekam seine Defizite aber nur schwerlich in den Griff. Am besten gelang dies mit Hilfe von Kampf und Einsatz. Die Mannschaft versuchte vieles, um in der Defensive mehr Stabilität zu erlangen, nahm Umstellungen vor. Aber Rosengarten konnte sich stets schnell auf die neuen Begebenheiten einstellen behielt somit seine Souveränität.

Richtig deutlich wurde das Ergebnis erst kurz vor dem Halbzeitpfiff, als Lintfort eine doppelte Unterzahl überstehen musste und Loes Vandewal mit einer Verletzung im Gesicht auf die Bank kam.

In den zweiten 30 Minuten gab ess kaum noch nennenswerte Höhepunkte. Rosengarten dominierte die Partie mit einem sicheren Torepolster in der Hinterhand. Lintfort besaß nicht mehr die Mittel, um diesen überlegenen Gegner in Verlegenheit zu bringen. Vor allem im Angriff klemmte es: Einzig Tatjana van den Broek am Kreis und Rückraumspielerin Lena Feldstedt mit etlichen gelungenen Einzelaktionen konnten klare Impulse setzen.

"Der Gegner war uns in vielen Belangen deutlich überlegen. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass meine Spielerinnen die Partie längere Zeit offen gestalten würden", betonte TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. "Aber meine Mädels sind gelaufen, haben gekämpft und waren bemüht das Ergebnis stets zu verschönern. Leider fehlte uns heute die Durchschlagskraft im Angriff. 22 Tore sind einfach zu wenig."

Quelle: RP
 
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