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Moers
Stadt hat wieder freie Hand für "Weißes Haus"

Moers. Investor Peter Werle erhält eine weitere Frist zur Einreichung von Unterlagen für das alte "Neue Rathaus". Das entschied der Rat der Stadt Moers gestern einstimmig. Allerdings soll ihm auf Vorschlag der CDU eine Option gestrichen werden, die ihm ein Vorkaufsrecht auf das "Weiße Haus" sichert. Die Mehrheit im Rat möchte, dass das denkmalgeschützte Gebäude im Eigentum der Stadt bleibt. Eine Nutzung als Kindertagesstätte ist im Gespräch. Die CDU hatte für einen Verkauf plädiert.

Vergeblich hatte zuvor die FDP versucht, das Thema "Moers-Festival" in den öffentlichen Teil der Ratssitzung zu verlegen. Ihr entsprechender Antrag erhielt nur die Unterstützung der Linken. In der vergangenen Hauptausschusssitzung hatte das Gremium in nichtöffentlicher Sitzung im Eilverfahren eine Garantieerklärung über zusätzliche 417 000 Euro als möglichen weiteren Zuschuss für die Jahre 2015 und 2016 abgegeben. Vertreter aller Fraktionen hatten Verständnis für das Begehren der FDP geäußert, folgten aber der Rechtsmeinung von Bürgermeister Christoph Fleischhauer, der eine öffentliche Diskussion über die Finanzen der Kultur GmbH für unzulässig hält. In nichtöffentlicher Sitzung wurde die Verwaltung beauftragt, Optionen für eine externe Prüfung der Kultur GmbH aufzuzeigen.

(ock)
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