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"informatik-Biber"
18 Adolfiner gewinnen ersten Preis im Wettbewerb

Moers. Ob es nun um Freunde-Fotos in sozialen Netzwerk geht, um die Sicherheit von Passwörtern oder das der Computer bei den Mathematik-Hausaufgaben hilft - die Informatik bestimmt den Alltag vieler Schüler. Grund genug für 230 Adolfiner, sich den Herausforderungen des "Informatik-Bibers" zu stellen, Deutschlands größtem Informatikwettbewerb. Und das mit Erfolg: 18 Adolfiner haben einen ersten Preis gewonnen, 14 sogar mit der Höchstpunktzahl.

Andreas Lind, Informatiklehrer am Moerser Adolfinum, freut sich mit den Schülern über das gute Abschneiden beim Wettbewerb: "Es sind vor allem die Aufgaben, die den Informatik-Biber so attraktiv machen. Die Themen sind lebensnah und aktuell, die Bearbeitung ist zunehmend interaktiv. Die Kinder und Jugendlichen können oft direkt sehen, wie sich ihre Ideen auf die Lösung auswirken. Für die Teilnehmenden ist es pure Motivation, wenn sie am Bildschirm mitverfolgen können, wie sich die Lösung entwickelt". Dennoch ist der Inhalt anspruchsvoll und klar "informatisch", so Lehrer Andreas Lind: "Auf diese Weise sollen Berührungsängste mit unserem noch jungen Fach Informatik abgebaut und neue Erkenntnisse zu seinen Inhalten gewonnen werden". Den Ausrichtern des Wettbewerbs - der Gesellschaft für Informatik (GI), dem Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und dem Max-Planck-Instituts für Informatik, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung - geht es darum, das Interesse an Informatik durch eine erste attraktive Begegnung mit den Konzepten dieses Faches zu wecken. Jugendliche werden angeregt, aktiver und bewusster mit Informationstechnik umzugehen. Sie erfahren, wie die Informatik alle Bereiche des Alltags durchdringt und wie vielseitig ihre Anwendungsmöglichkeiten sind. Damit will der Informatik-Biber dazu beitragen, die Attraktivität des Fachs Informatik sowie seinen Anteil im Schulunterricht zu steigern.

Hierzu haben die Schüler des Adolfinum bereits in der Sekundarstufe I eine erste Gelegenheit: Die Grundlagen des Fachs, zum Beispiel das Erlernen einer Programmiersprache, können die Schüler bereits in der Sekundarstufe I im Fach PhysikX - dabei geht es um Physik und Technik - in Angriff nehmen, etwa wenn es darum geht, Roboter zu programmieren. So starten viele Schüler dann bereits mit ersten Vorkenntnissen in den eigentlichen Informatik-Unterricht, der dann in der Sekundarstufe II beginnt.

Quelle: RP
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