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Erster Spatenstich
Elektro Kossmann will in Genend weiter wachsen

Moers. Die neue Adresse passt jedenfalls: An der Thomas-Edison-Straße im Gewerbepark Genend errichtet die Firma Elektro Kossmann einen neuen Firmensitz. Auf einem rund 1800 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein Verwaltungstrakt samt Ausstellungsraum sowie eine Halle.

Gestern war der offizielle erste Spatenstich, im Herbst dieses Jahres wollen die Geschäftsführer Thomas Lanisnik und Rainer Kossmann und ihre Mitarbeiter in die neuen Räume ziehen. Insgesamt rund 780.000 Euro investiert das Unternehmen in Genend.

Zu zweit haben Lanisnik und Kossmann 2002 angefangen, mittlerweile haben sie 25 Mitarbeiter. "Wir sind die größte Elektrofirma in Moers", sagte Lanisnik. Der bisherige Firmensitz an der Grenzstraße in Asberg sei viel zu eng geworden. In Zusammenarbeit mit der Wir4-Wirtschaftsförderung sei das Grundstück im Gewerbepark Genend gefunden worden. "Die Lage ist gut, die Autobahnanbindung fast optimal", sagte Lanisnik.

Elektro Kossmann repariert natürlich auch die defekte Steckdose im Privathaushalt. Neben dem normalen Kundendienst bildet aber die elektrotechnische Ausstattung öffentlicher Gebäuden einen Schwerpunkt der Firma . Sechs Mitarbeiter sind Spezialisten für Krankenhaustechnik. Kliniken in Krefeld, Duisburg und Geldern nehmen ihre Dienste in Anspruch. In Moers ist Elektro Kossmann für die "Pro:Sa"-Projektgesellschaft tätig, die im Auftrag der Stadt Schulgebäude saniert.

Am neuen Standort im Gewerbepark Genend möchte Elektro Kossmann weiter wachsen. "Wir haben gerade einen unserer Auszubildenden übernommen", sagte Thomas Lanisnik. Insgesamt sieben Lehrlinge gehören zum Team. Die Branche insgesamt erfreue sich über einen vergleichsweise guten Zustrom, berichtete Innungs-Obermeister Ulrich Mertin, der gestern zum ersten Spatenstich gratulierte. "2014 hatten wir im Kreis Wesel 60 Auszubildende, 2015 sogar 76." Die Berufschancen seien gut.

Bürgermeister Christoph Fleischhauer freute sich gestern, dass Elektro Kossmann in Moers bleibt. "Das ist für die Stadt wichtig." Auch für den Gewerbepark sei die neue Ansiedlung gut. 65 Prozent der Gewerbepark-Fläche seien bislang vermarktet, sagte Brigitte Jansen, Chefin der Wir4-Wirtschaftsförderung. Platz für weitere Ansiedlungen ist also vorhanden. Der Grundstückspreis beträgt 30,50 Euro je Quadratmeter.

Josef Pogorzalek

Quelle: RP
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