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Moers
StauNraum bezieht neue Maßmöbel-Räume

Moers. Für die kommende Woche ist an der Uerdinger Straße 89 eine Eröffnungsfeier geplant. Von Jürgen Stock

Fahrradfreunden war die Adresse Uerdinger Straße 89 schon seit langem bekannt. Dort kauften viele Moerser ihre Räder bei Hackstein und ließen sie in der dortigen Werkstatt warten. Nach dem Umzug des Betriebes im Frühsommer ist jetzt neues Leben in Verkaufsräume und Werkstatt eingezogen. Tischler und Innenraumgestalter Ralf Mangels (52) feiert dort in der kommenden Woche die Eröffnung seines Geschäfts StauNraum.

Gegründet hatte Mangels seine Firma vor 13 Jahren als Einmann-Unternehmen in der Moerser Weygoldstraße. Inzwischen hat er vier Angestellte und beschäftigt zusätzlich drei Teilzeitkräfte. Seine nach Maß angefertigten Möbel plant und Verkauft er inzwischen auch von einer Filiale in Mülheim aus. Warum hat ein Unternehmen, das doch eher einen exklusiven Kundenkreis bedient nicht einen Standort in der nahegelegenen Moerser Altstadt gewählt, sondern ist an die Peripherie gezogen? "Dafür gab es zwei Grüne", antwortet Mangels, den wir mitten in den Planungen für seine neue Ausstellung antreffen. "Zum einen habe ich an der Uerdinger Straße eine Werkstatt vorgefunden; zum anderen kann ich hier meinen Kunden eigene Parkplätze anbieten."

Mangels plant Innenräume nach den Wünschen der Kunden. Dabei geht es, wie der Firmenname schon andeutet, nicht nur um ästhetische Qualität, sondern auch um die optimale Nutzung vorhandenen Raums. "Ganz typisch ist zum Beispiel der Kunde, der einen Schlafzimmerschrank genau von einer Wandseite zur anderen haben möchte", berichtet Mangels. Entsprechend häufig kümmert er sich auch um die Gestaltung von Dachgeschossen oder Dielen, also Räumen, in denen kreative Lösungen gefragt sind.

Seit Neustem bietet StauNraum eine fotorealistische Planung an. Das bedeutet, der Wohnraum des Kunden mit dem geplanten Möbel wird am Computer gezeichnet. Dabei entstehen fotorealistische Bilder, die von einem Foto nur noch schwer zu unterscheiden sind.

Küchen-Studios verwenden diese Technik schon seit langem, Tischler jedoch nur selten. Mangels sagt warum: "Das Besondere hierbei ist, dass man nicht mit vorgefertigten Modulen arbeiten kann, sondern selbst viel mehr eingeben muss."

Quelle: RP
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