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Moers
Synode diskutiert über die Notfallseelsorge

Moers. Am Samstag, 20. Mai, tagt die Synode des Kirchenkreises Moers in der Evangelischen Kirchengemeinde Essenberg-Hochheide. Rund 140 Abgeordnete aus den 28 Gemeinden des Kirchenkreises von Alpen bis Friemersheim und Hoerstgen bis Homberg sind zu diesem Kirchenparlament eingeladen, um über kirchliche Fragen zu diskutieren und gemeinsame Beschlüsse zu fassen.

Mit einem Gottesdienst um 8.30 Uhr in der Evangelischen Kirche, Kirchstraße 107, beginnt die Synode. Anschließend stehen Wahlen auf der Tagesordnung. Besetzt werden verschiedene Positionen im Leitungsorgan des Kirchenkreises. Unter anderem muss ein Synodalassessor gefunden werden, der den Superintendenten etwa während eines Urlaubes, einer Dienstreise oder einer Krankheit vertreten kann. Außerdem gibt es Neubesetzungen in Ausschüssen und im Kuratorium der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg / Moers. Anschließend tauschen sich die Teilnehmenden der Synodaltagung über die Zusammenarbeit in den Regionen aus. Dabei soll geklärt werden, welche Hilfen, Unterstützung und Beratungsleistungen die zusammenarbeitenden Gemeinden vonseiten des Kirchenkreises benötigen und wie nachhaltige Formen von Kooperation aussehen können, die auch in möglichen Phasen notwendiger Veränderungsprozesse die kirchliche Arbeit gewährleisten.

Das wichtige Thema Notfallseelsorge beraten die Synodalen am frühen Nachmittag. Dieser kirchliche Dienst wird in zunehmendem Maße nachgefragt. Seelsorgende stehen nach Unfällen im Straßenverkehr Opfern bei oder Angehörigen, wenn der Tod durch eine Krankheit, einen Unfall und so weiter einen nahen Menschen unvermutet aus dem Leben gerissen hat. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Pfarrerinnen und Pfarrer ab.

Seit einigen Jahren werden Ehrenamtliche ausgebildet, die die Seelsorger unterstützen. Aber auch sie müssen weitergebildet werden und benötigen ihrerseits Unterstützung durch hauptamtliche Mitarbeiter.

Deswegen geht es bei diesem Punkt unter anderem darum, diesen Dienst der Pfarrerinnen und Pfarrer in den Regionen des Kirchenkreises neu zu organisieren und Strukturen zu schaffen, die die Weiterbildung und Betreuung der ehrenamtlichen Notfallseelsorgenden sicherstellen. Berichte über den Stand der Organisation des Festes zum Reformationsjubiläum am 25. Juni, über den Umzug des Kirchenkreises und der Moerser Dienststelle der Grafschafter Diakonie - Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers an die Mühlenstraße und weitere Themen schließen sich an. Fragen der Verwaltung werden in der Folge geklärt.

Quelle: RP
 
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