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Moers
THW-Ortsverband ehrt das Engagement zahlreicher Mitglieder

Moers: THW-Ortsverband ehrt das Engagement zahlreicher Mitglieder
Bürgermeister Christoph Fleischhauer, Landtagsabgeordneter Ibrahim Yetim, Landrat Ansgar Müller, Bundestagsabgeordnete Kerstin Radomski (v.l.) und Bundestagsabgeordneter Siegmund Ehrmann ehrten die THW-Helfer. FOTO: Klaus Dieker
Moers. Der Rittersaal im Moerser Schloss konnte die große Zahl der Gäste kaum aufnehmen am Samstagmorgen. Aber er gab doch eine angemessene Kulisse für eine würdevolle Veranstaltung ab, zu der fast doppelt so viele Menschen wie ursprünglich geplant gekommen waren. Von Ulrike Rauhut

Für die hohe gesellschaftliche Bedeutung des THW sprach schon die Liste der Ehrengäste, die den Anwesenden ihre Anerkennung und Wertschätzung aussprachen.

Der Ortsbeauftragte des THW-Ortsverbands Moers, Kai Feige, konnte Kerstin Radomski und Siegmund Ehrmann als Vertreter im Bundestag, Ibrahim Yetim als Landtagsabgeordneten, Dr. Ansgar Müller als Landrat des Kreises Wesel und Bürgermeister Christoph Fleischhauer begrüßen. "Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können", zitierte Radomski Jean Jaurès. Sie dankte den Ehrenamtlichen des THW, die genau dies tun würden, und fügte hinzu, dass sie gerade im Moment besonders dringend gebraucht würden. Auch Ehrmann dankte für den Einsatz für Flüchtlinge in unserer Region.

Beim Rückblick auf das vergangene Jahr fasste der Kreisbeauftragte Michael Jansen das Engagement in konkrete Zahlen: 158 aktive Helfer leisteten insgesamt 11.663 Dienststunden, davon 8800 allgemeine Dienst- und Ausbildungsstunden, 2207 Stunden Jugendarbeit und 656 Stunden in Einsätzen. Eine der wichtigsten Aufgaben war der Einsatz im Rahmen der Flüchtlingshilfe. 25 Helfer wurden für ihre langjährige Mitarbeit und Zugehörigkeit zum Technischen Hilfswerk mit Ehrenurkunden gewürdigt. Der Kreis Wesel zeichnete zudem 19 Moerser THW-Helfer für ihr langjähriges Engagement im Katastrophenschutz des Kreises Wesel mit Ehrenurkunden und -nadeln aus.

Für ihren Einsatz in Tunesien wurde Peter Massling und Matthias Kall das "Einsatzzeichen für humanitäre Hilfe im Ausland" überreicht. Ihre Aufgabe war es, im Rahmen der sogenannten Transformationspatenschaft zwischen Europa und Tunesien ehrenamtliche Strukturen mit aufzubauen. "Tunesien ist in einem vielversprechenden Demokratisierungsprozess", berichtet Kall. "Der angemessene Umgang mit Ehrenamtlichen ist da ein ganz wesentlicher Bestandteil zum Aufbau einer neuen Gesellschaft."

Quelle: RP
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