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Moers
Tim Isfort tourt mit dem Projekt "Burma Bebop"

Moers. Seit 2010 besteht mit "Myanmar meets Europe" ein kultureller Brückenschlag zwischen dem südostasiatischen Staat Myanmar und NRW/Deutschland/Europa. In dem Projekt "Burma Bebop" begegnen sich die beiden Kulturen jetzt in einer ganz neuen Konstellation. Neben der Musik treffen hier zum ersten Mal die unterschiedlichen Tanzstile aufeinander. Gefördert durch das NRW-Kultursekretariat finden ab heute einige exklusive Aufführungen in NRW statt.

Nach Duisburg, Essen, Münster, Krefeld, Düsseldorf, Bonn, Bochum und Kleve kommt das internationale Ensemble am 11. September zum Abschlusskonzert in die evangelische Dorfkirche Baerl. Am Mittag desselben Tages findet ein Workshop mit anschließendem Kurzauftritt im Rahmen des Moerser Schloss- und Theaterfestes statt. In "Burma Bebop", das der Moerser Musiker Tim Isfort initiiert hatte, verschmelzen birmanische Musik, Minimal, Elektronik und Jazz. Folklore, Bebop, Pop, Avantgarde, Improvisationsformen, neue Kompositionen aus beiden Welten, asiatische Marionettentanztradition und zeitgenössischer Tanz stehen so gleichberechtigt nebeneinander. Das gilt auch für das skurrile Instrumentarium sowie die verschiedenen Sing-, Spiel- und Ausdrucksweisen. Das birmanische Hauptmelodieinstrument Pat Waing, ein kreisförmiges Ensemble aus 21 stimmbaren Trommeln, trifft auf elektronisch verfremdete Blockflöten und Saxophon.

In diesen Dialog der Kulturen haben sich während der vergangenen fünf Jahre mehr als 20 Musiker und Künstler aus Myanmar, Deutschland sowie Frankreich, Italien, den Niederlanden, den USA und zuletzt China eingebracht. Projekte verschiedener Größenordnungen entstanden, genreübergreifende Formationen, kleine Besetzungen oder kühne Projekte, berichtet Projektleiter Tim Isfort.

Quelle: RP
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