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Rheurdt/Schaephuysen
Was wird aus den alten Schulen?

Rheurdt/Schaephuysen. Die Grundstücke in Rheurdt und Schaephuysen sollen vermarktet werden.

Die Kinder und Lehrer der Martinus-Grundschule sind in ihr neues Gebäude am Meistersweg umgezogen. Nun sind die zwei alten Schulstandorte am Schulweg in Rheurdt und an der Hauptstraße in Schaephuysen ungenutzt. Was soll aus ihnen werden?

Sicher ist, dass beide Grundstücke vermarktet werden sollen, dazu gibt es einen Ratsbeschluss. Doch konkrete Pläne, erklärt Udo Hövelmans, Fachbereichsleiter bei der Gemeindeverwaltung, könne man noch nicht mitteilen. Gespräche mit möglichen Interessenten habe es aber schon gegeben.

Die Politik wird über die Folgenutzungen der beiden Grundstücke ein entscheidendes Wort mitreden. "Wir Fraktionen sind gerade dabei, die Prioritätenliste für das kommende Jahr abzustimmen", sagt der Grünen-Fraktionsvorsitzende Frank Hofmann. "Dabei geht es auch um die Frage, was mit den beiden ehemaligen Schul-Grundstücken geschehen soll."

Ganz persönlich könnte sich Hofmann vorstellen, dass die Fläche der alten Rheurdter Grundschule einen künftigen Awo-Kindergarten oder eine Altentagesstätte beherbergen könnten.

"Was den Standort in Schaephuysen betrifft, wäre es schön, wenn dort nicht einfach Wohnungen entstünden, sondern etwas, das Menschen anzieht, ein Unternehmen oder eine Praxis."

Damit sind die Grünen auf einer ähnlichen Linie wie die CDU-Fraktion. "Wir würden uns für diese Fläche in Schaephuysen eine Nutzung wünschen, die Leben in die Ortschaft bringt und von der die Bürger etwas haben." Was die Schule in Rheurdt betrifft, so verweist Tabke darauf, dass dort vorübergehend der katholische Kindergarten während notwendiger Sanierungsarbeiten untergebracht werden solle. Was weiter aus dem Areal wird, das müsse man nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem neuen Wohngebiet betrachten, das zwischen der Kirch-, der Rathaus- und der Bahnstraße entstehen soll (wir berichteten).

Bei der SPD-Fraktion ist man, was die Zukunft der beiden Schulgrundstücke betrifft, für Vorschläge offen, versichert die Ratsfrau und stellvertretende Bürgermeisterin Heike Bergner. "Wir haben uns auf keine bestimmte Folgenutzung festgelegt." Schließlich müssten erst einmal Interessenten für die Grundstücke gefunden werden.

(s-g)
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