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Rheurdt
Wechsel an der Spitze der Lions-Damen

Rheurdt. Angelika Wesslén ist die neue Präsidentin der des Distrikts Rheurdt/Niederrhein.

"Mit Freude dienen" - unter diese Devise stellt Angelika Wesslén ihre Arbeit. Sie wurde jetzt einstimmig zur neuen Präsidentin der Lions-Damen vom Distrikt Rheurdt/Niederrhein gewählt. Für ein Jahr übernimmt sie die Aufgabe von ihrer Vorgängerin Heike Kaub-Krause, die die Organisation mit Erfolg führte.

Für Wesslén bedeutet die Berufung eine "große Herausforderung." Und sie fordert zum Engagement eines jeden Einzelnen der 35 Mitglieder des Clubs auf, um dem Wahlspruch der Lions-Idee "Wann immer du Hilfe brauchst, da ist ein Lion" gerecht zu werden, so die 57-Jährige.

Sie spricht von einem besonderen vor ihr liegenden Jahr, das neue Verpflichtungen fordere, zum Beispiel erinnert sie an das Jubiläum "100 Jahre Lions", "das wir zusammen mit allen europäischen Clubs in Berlin feiern werden", nennt auch das Benefizkonzert zugunsten einer Hornhautbank in Düsseldorf. Wichtig sind der neuen Präsidentin aber ebenso die Probleme vor Ort. Das besondere Augenmerk gilt den sozialen Brennpunkten der Städte und Gemeinden. "Hier wollen wir helfen und Not lindern."

Der Erlös der Aktivitäten kommt nach ihren Ausführungen dabei zum Tragen, wo er auch benötigt wird, ohne persönlichen Nutzen daraus zu ziehen. Für Wesslén ist die Jugendarbeit ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld. "Wir sind bereit, der Jugend Leitbilder zu setzen", sagt sie.

Zusammen mit den jungen Menschen wollen sie sich einsetzen für eine bessere Welt und mit ihnen ein in die Zukunft weisendes Gemeinschaftswerk aufbauen. Im Rahmen der internationalen Aufgaben sei die Begegnung mit der Jugend nicht weniger wichtig als mit älteren Menschen.

Auch in ihrem Wirkungskreis will sie die Kontakte zur Jugendorganisation, den Leos, verstärken, Verbindungen zu den Pfadfindern nachhaltig pflegen und die Aktion "Lions Quest" - Erwachsen werden", ein Programm zur Persönlichkeitsbildung, fördern.

Ein Blick in ihren prall gefüllten Aufgabenkatalog gibt aber auch Auskunft über ihr gesamtes soziales Engagement. Dazu gehört vor allem das Haus Elim in Neukirchen: Es wurden schon Pferde für die Betroffenen gekauft, Reittherapien veranlasst und Freizeiten veranstaltet. Das Zusammenwachsen und Brücken bauen zu den anderen Charity-Clubs (dem LC Moers, dem LC Grafschafter Moers und dem LC Fliunnia Neukirchen) steht ebenfalls auf ihrem Programm.

Neu einführen will die ehemalige Sportstudentin Wesslén einen Nordic-Walking-Kurs für Mitglieder und Freunde. Der Erlös kommt dann ebenso einem guten Zweck zugute.

Der Erlös des Rosenfestes auf dem Tompshof in Höhe von rund 8000 Euro wird gesplittet. Ein Teil ist bestimmt für Schwimmkurse für Flüchtlingskinder.

(h-m)
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