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Moers
Wie sich das Kinderdorf Mbigili entwickelt

Moers. Die aktuellen Entwicklungen der Hilfsaktion, die einst von Ursula Lettgen in Schaephuysen gegründet wurde, werden am kommenden Sonntag im Pfarrheim der Ortschaft vorgestellt.

Zu der alljährlichen Informationsveranstaltung lädt der Verein "Kinderdorf Mbigili, Tansania" alle Interessierten für Sonntag, 19. November, in das Pfarrheim in Schaephuysen an der Pastoratstraße ein. Von 12 bis 14.30 Uhr erfahren die Besucher dann den Stand der Dinge im Kinderdorf, das im Distrikt Iringa auf einem Hochplateau liegt, etwa 500 Kilometer landeinwärts von Daressalam. Dort werden 70 Kinder im Alter von ein bis 18 Jahren betreut. In familienähnlichen Strukturen leben die Waisen in Gruppen von etwa zehn bis zwölf Kindern mit Hausmüttern zusammen, die für die tägliche Betreuung sorgen. Das Leben wird gemeinsam gestaltet. Bis zum Schulbeginn werden die Kleinsten im Kinderdorf-Kindergarten behütet, die Schulkinder werden zudem zusätzlich unterrichtet und ihre persönliche Fähigkeiten bis zum Eintritt in eine Ausbildung oder auch zum Studium gefördert.

Ein weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten rund um das Kinderdorf liegt im "Home Based Care"-Programm. Dabei werden für die Kinder, die bei Verwandten leben, die Schulgelder und die entsprechenden Materialien gestellt. Aber auch die Familien selber erhalten Unterstützung für den täglichen Bedarf, beispielsweise in Form von Lebensmitteln.

Der Sonntag beginnt mit einem Gedenkgottesdienst in Erinnerung an die Gründerin des Kinderdorfs, Ursula Lettgen, um 11 Uhr in der Pfarrkirche St. Hubertus. Ab 12 Uhr gibt es dann den Bericht über Entwicklungen und Fortschritte des Jahres und über die Pläne für die kommende Zeit. Luisa Tersteegen wird als neue Projektkoordinatorin vorgestellt und die Freiwilligen, die gerade ihren Dienst beendet haben, berichten von ihrem Jahr im Kinderdorf. Natürlich werden aktuelle Bilder gezeigt.

Einen kleinen Imbiss (bitte gegen Spende) halten die Organisatoren für die Besucher bereit, ebenso Kaffee und kalte Getränke. Auch können sie in einem kleinen Angebot an Kunst aus Tansania, Holzarbeiten und Köstlichkeiten, die zur Unterstützung des Projektes angeboten werden, stöbern. Schokoladen und weitere Gaumenschmeichler aus Fairem Handel zur Projektunterstützung sind auch vorhanden. Die Mitglieder des Vereins stehen natürlich für Gespräche zur Verfügung.

www.mbigili.de

Quelle: RP
 
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