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Moers
Zeche Pattberg öffnet die Halle für Besucher

Moers. Am 27. und 28. August startet der Auftakt zu "Last Exit Moers" mit Currywurst, Musik und Führungen. Von Lena Goeres

Unter dem Motto "Landpartie mit Heimatlos" werden Familien an der Maschinenhalle Pattberg mit Currywurst, Getränken und vielfältiger Musik an diesem Wochenende willkommen geheißen. Zum Landesgeburtstag "70 Jahre NRW" öffnet die Stiftung "Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur" zum ersten Mal seit Jahren die Halle. Das Wochenende gilt als Auftakt für die Veranstaltungsreihe "Last Exit Moers", die vom 9. bis zum 25. September in der Maschinenhalle stattfindet.

Gemeinsam mit der Kulturoffensive Moers hat Konrad Göke das Konzept zur Neueröffnung der Pattberg-Halle erarbeitet. "Dieses Wochenende nutzen wir, um die Halle erstmalig zu eröffnen", erklärt Göke. Samstag und Sonntag kann das Gelände zwischen 11 und 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang gibt es die Möglichkeit, eine Spende zu geben.

Das musikalische Programm an diesem Wochenende ist bunt gemischt. Die Musikgruppe "Heimatlos" spielt sowohl Samstag- als auch Sonntagvormittag. Bei den Musikern handelt es sich um Flüchtlinge aus Syrien. Sie proben regelmäßig im "Kulturzimmer" in Neukirchen-Vluyn. Am Samstagnachmittag spielt Frank Baier Lieder aus dem Ruhrpott auf seiner Ukulele. Um 15 Uhr kommt der Knappenchor Rheinland, um die Menschen mit seiner Musik zu begeistern. Sonntag folgt dann das Konzert des Akkordeon-Orchesters Bayer Uerdingen 1950.

"Bei schönem Wetter können die Leute auf der Wiese sitzen und picknicken oder bei Currywurst und Bier die Musik genießen. Es gibt auch eine Führung, in der die Maschinen vorgestellt werden", berichtet Göke.

Achim Scholl, der Inhaber des Interpools in Moers-Hülsdonk, ist für das Catering bei der Eröffnung am Wochenende, sowie bei der Veranstaltungsreihe im September verantwortlich. In einer kleinen Holzbude wird den Besuchern am Wochenende Currywurst mit Brötchen serviert. Im September wird das Angebot dann auf zwei Fleischgerichte, ein vegetarisches Gericht, sowie Kuchen und Eis erweitert. "Das ist eine große Herausforderung für uns. Wir wissen nicht, was logistisch auf uns zukommt, da man nicht weiß, wie viele Leute kommen", erklärt Scholl. Für Besucher der Konzerte wird Sekt und Wein in der Maschinenhalle angeboten.

Seit 26 Jahren führt Achim Scholl das Unternehmen im Gewerbegebiet von Hülsdonk. "Das Essen wird in der Küche selbst kreiert und zusammengestellt", betont Scholl. Seine beiden Kinder, zwölf und 13 Jahre alt, seien die besten Tester: "Wenn die Kinder sagen, das schmeckt nicht, wird weiter ausprobiert."

Quelle: RP
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