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Moers
Zoll Duisburg kontrolliert 235 Taxifahrer in der Region

Moers. Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Duisburg haben kürzlich in ihrem gesamten Zuständigkeitsbereich - dazu gehören die Kreise Wesel und Kleve, sowie die Städte Duisburg, Oberhausen, Mülheim und Essen - Taxikontrollen durchgeführt und dabei im Laufe des Tages mehrere Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Während der Maßnahme wurden nach Angaben des Zolls an einem Tag im März insgesamt 235 Personen durch die Zöllner zu ihrer Tätigkeit, zu der Entlohnung und zum Sozialleistungsbezug befragt. Nach den Angaben der Taxifahrer lagen vorerst in 23 Fällen Differenzen zum gesetzlichen Mindestlohn vor, der ab dem 1. Januar 2017 genau 8,84 Euro brutto je Zeitstunde beträgt. In 47 weiteren Fällen müssen die Beamten im Nachgang klären, ob die Tätigkeit als Taxifahrer bei gleichzeitigem Sozialleistungsbezug angemeldet wurde.

Die Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit werten nun Daten zu 181 Arbeitgebern aus, um zu prüfen, ob die Taxifahrer korrekt zur Sozialversicherung gemeldet waren. Ob und wie viele Ermittlungsverfahren sich aus den Prüfungen ergeben, würden die Auswertungen zeigen, jedoch nehme dies geraume Zeit in Anspruch, so der Zoll.

In Moers parkte ein Taxi während der Prüfung so, dass die Zöllner die abgefahrenen Reifen des Taxis nicht übersehen konnten. Nachdem die Zöllner den Taxifahrer zu seiner Tätigkeit befragt hatten, übernahm eine Streife der Polizei. Der Fahrer und der Halter müssen hier mit einem Bußgeld rechnen. In Duisburg und Essen führten die Zöllner die Taxiprüfungen in Zusammenarbeit mit Kräften der Landespolizei, mit Mitarbeitern des Amtes für Straßen und Verkehr der Stadt Essen, des Straßenverkehrsamtes und der Verkehrsüberwachung der Stadt Duisburg durch.

Quelle: RP
 
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