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Moers
"Zündkerze" hofft auf Google-Preis

Moers: "Zündkerze" hofft auf Google-Preis
Beim Jumbo-Run des Unternehmens Zündkerze können behinderte Menschen mit Motorradfahrern gemeinsam ausfahren. FOTO: arfi
Moers. Wieder einmal wurde das Unternehmen Zündkerze aus tausenden Bewerbern ausgewählt und ist somit unter den 200 Finalisten der Google Impact Challenge 2016.

"Die Google Impact Challenge unterstützt die ehrenamtliche Arbeit von Vereinen durch Preisgelder und technisches Know-how", beschreibt Willi Kisters auf der Homepage den Wettbewerb. "Die Challenge gibt uns die Chance, das Unternehmen Zündkerze noch weiter zu verbessern."

Bereits Anfang Oktober formulierte Gregor Joosten die Bewerbung. Immer wieder galt es weitere Informationen nachzuliefern bis im November feststand, dass das Unternehmen den Sprung in die zweite Runde geschafft hat. 200 lokale Projekte und zehn Großprojekte, die "Leuchtturmprojekte", wurden von der Fachjury in die Finalrunde gewählt. Die Jury besteht neben der Google Direktorin und dem Google Deutschland Vizepräsident beispielsweise aus Manuel Neuer oder Stefanie Graf.

Unter www.goo.gl/7frVjW kann bis zum 24. Februar für die Projekte abgestimmt werden. Die 100 Lokal-Projekte mit den meisten Stimmen erhalten jeweils 10.000 Euro, um mit fortschrittlichen digitalen Ideen ihre Vereinsarbeit auf den neuesten Stand zu bringen. Die Sonsbecker möchten mit dem Preisgeld, sollten sie zu den 100 Gewinnern zählen, die Barrierefreiheit ihrer Homepage weiter ausbauen. Bereits jetzt gibt es die Vorlesefunktion sowie eine überdurchschnittlich große Schrift. Aber auch Lupen- oder Übersetzerfunktionen in einfache Sprache stehen auf der Wunschliste der Initiatoren. Zudem möchte man eine Organisations- und Sicherheits-App einrichten. Das Engagement der Sonsbecker findet bundesweit Anklang, wie beispielsweise der Bürgerpreis im vergangenen Jahr eindrücklich beweist. Längst ist der Jumborun, die Ausfahrt weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus bekannt und beliebt.

(rih)
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