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Nettetal
Das jüngste Kälbchen heißt Alois

Nettetal. Auf dem Landschaftshof Baerlo sind vier junge Hochlandrinder getauft worden. Kinder haben für sie die Patenschaft übernommen

Auf der Weide grasen schottische Hochlandrinder. Sie sind noch ganz jung, doch einige Meter entfernt von ihnen ist ein noch kleineres, dunkelbraunes Tier zu sehen: der Nachwuchs. Alois ist am frühen Morgen geboren, am Samstag, 27. August. Seine Mutter heißt Amalie, seine Patin Caroline.

Auf dem Landschaftshof Baerlo leben schottische Hochlandrinder. Für sie können Kinder Patenschaften übernehmen. Die Liebe zur Natur mit ihren Tieren und Pflanzen soll dadurch gestärkt werden, so die Idee der Initiatoren. Zum 16. Mal hat der Landschaftshof Baerlo zur Taufe der jungen Rinder eingeladen. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Bitopschutz, Bernd Rosenkranz, begrüßt Eltern und Kinder, Geschäftsführer Willi Küppers ist noch mit organisatorischen Aufgaben beschäftigt.

Die Rindertaufe übernimmt wieder Karl Fleuth. Für die Kinder ist die Taufe der jungen Rinder ein Erlebnis: Kälbchen Anna, Tochter von Kuh Adele, ist am 26. Juli geboren, der Pate ist Linus. Kälbchen Emil, Sohn von Kuh Erna, ist am 28. Juli geboren, Emily ist die Patin. Für das am 30. Juli geborene Kalb Eva, Tochter von Emma, hat Lea die Patenschaft übernommen.

Die jungen Paten werden früh an eine gewisse Verantwortung herangeführt: Einige Kinder haben Löwenzahnblätter gepflückt und reichen sie den Tieren. Die Kinder können nun verfolgen, wie die Kälber größer werden, sie so oft auf dem Landschafshof besuchen, wie sie möchten, und hin und wieder eine Futterspende mitbringen, zum Beispiel trockene Brötchen.

Fleuths Wunsch für die Tiere: "Mögen die vier nun mit Hilfe ihrer kleinen Paten zu großen und starken Rindern heranwachsen und den guten Ruf des Landschaftshofs Baerlo bis weit in ihre schottische Heimat tragen."

(hws)
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