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Ein Stück Lebensqualität

Den Nettetaler Schwimmern - ob in Vereinen oder in den schulen - droht Wasserknappheit. Das Schwimmbecken im Sport- und Freizeitdorf Hinsbeck wird aufgegeben. Zudem müssen die Handwerker immer wieder am Lehrschwimmbecken in Breyell arbeiten. Dauerhaft werden Reparaturen dort aber nicht reichen. es geht um einen Abriss und Neubau oder eine Sanierung. Die Verwaltung will noch vor dem Sommer ein Konzept vorlegen. Für die Vereine, Grund- und Gesamtschüler wäre der Becken-Erhalt in Breyell ein gutes Signal - und auch für die Lebensqualität in Breyell. Bisher hatte Bürgermeister Christian Wagner ein neues Bad eher unter der Devise "Alle Wege führen nach Kaldenkirchen" gesehen - doch dort gibt es bereits das Nettebad und die Saunalandschaft. Die Wasserflächen stattdessen zumindest auf zwei der sechs Stadtteile zu verteilen, könnte sinnvoll sein. Für Schüler in Breyell würden die Wege überschaubar bleiben, ebenso für Vereinsmitglieder. Auch wenn eine ideale Lösung - für jeden Stadtteil ein eigenes Bad - illusorisch ist: Die Schwimmmöglichkeiten ohne wirtschaftlichen Zwang in einem Stadtteil zu konzentrieren, erscheint ungerecht.

daniela.buschkamp@rheinische-post.de

Quelle: RP
 
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