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Nettetal
Eine Welt ohne Abfall und Verschmutzung

Nettetal. Eine Welt ohne Abfall durch einfaches und intelligentes Produktdesign – das verspricht das Cradle to Cradle (C2C)-Konzept. Obwohl es vom deutschen Chemiker Prof. Dr. Michael Braungart und seinem EPEA-Institut entwickelt wurde, ist es hierzulande wenig bekannt. Das ist Grund genug für die "Kurs 21 – Grenzlandgespräche" der Kreisvolkshochschule Viersen, das Thema "C2C" am Mittwoch, 24. März, ab 19.30 Uhr, in Zusammenarbeit mit der Rheinischen Post in der Nettetaler Stadtbibliothek, Lobbericher Straße 1 (Breyell), aufzugreifen.

Denn in den Niederlanden - vor allem in unserer Nachbarprovinz Limburg – gilt "C2C" als ein zentrales Leitbild für eine nachhaltige Entwicklung. Das Ziel ist sehr ehrgeizig: Eine Welt ohne Umweltverschmutzung und Abfall. Eine Welt, in der man Güter gefahrlos aufbrauchen kann, weil sie nützlich für die Umwelt und rematerialisierbar sind.

Dazu stellt sich eine Reihe von Fragen. Lassen sich Stoffkreisläufe tatsächlich ohne Verluste schließen, wie es derzeit bei der Venloer Floriade-Planung propagiert wird? Hat die Verzichtsethik ausgedient? Oder brauchen wir beides: Dematerialisierung (Einsparung) und Rematerialisierung (Wiederverwendung)? Welche Bedeutung hat die Diskussion für Verbraucher und Kommunen?

Unter Leitung des RP-Redakteurs Ludger Peters diskutieren Susanne Fritzsche, die Technische Beigeordnete der Stadt Nettetal, Thomas Lemken vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH - Forschungsgruppe Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren, Paul Levels von der Provinz Limburg, Referent für Nachhaltigkeit, und Dr. Tanja Scheelhaase von der EPEA Internationale Umweltforschung GmbH. Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Informationen gibt es bei der Kreisvolkshochschule Viersen am Willy-Brandt-Ring unter Tel. 02162 93 48 13 oder per Mail an manfred.boettcher@kreis-viersen.de.

Quelle: RP
 
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