| 00.00 Uhr

Nettetal
Fluchtfenster sichert die Existenz des Jugendraums

Nettetal. Landjugend kann weiter in der Grundschule bleiben

Am Rahmen fehlt noch etwas Dichtmasse, doch sonst funktioniert das neue Fluchtfenster perfekt. Die Bauaufsicht hat es bereits abgenommen, die Leuther Jugend atmet auf.

Vor Jahresfrist drohte die Schließung des Raumes, weil Brandschutzingenieuren die Luke an der Schulpfadseite zu klein war. Eine komplette Tür musste eingebraut werden. Durch Vermittlung von Ortsvorsteher Heinz-Robert Reiners kam es zu einer kleineren und preiswerteren Lösung, "die aber voll den Vorschriften entspricht", betont Marvin Genent, Vorsitzender des Katholische Landjugend Bewegung (KLJB) e.V., der den Jugendraum betreibt.

"Ich habe noch mit an der Theke gemauert", erinnert sich Willi Ridder (57), als Ende der 1970-er Jahre die frühere Küche der Volksschule in einen Raum für die Jugend umgewandelt wurde. Der CDU-Ortsausschussvorsitzende ist zufrieden, dass der Raum mit vereinten Kräften erhalten werden konnte. finden die Zusammenkünfte der einzigen ortsansässigen Jugendgruppe statt.

In den nächsten Monaten will man den Raum renovieren, aber mit größeren Investitionen vorsichtig sein. "Wir wissen noch nicht, was aus dem Schulgebäude wird, wenn es nicht mehr Schule sein sollte."

Informationen zur KLJB Leuth gibt es bei Marvin Genent, Tel. 0178 3449952

(mm)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Nettetal: Fluchtfenster sichert die Existenz des Jugendraums


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.