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Nettetal
Gefährliche Schädlinge erfolgreich eingedämmt

Nettetal. Bewährt hat sich in der Seenstadt das Prinzip, Schädlinge möglichst ohne chemische Mittel zu bekämpfen. Wie Heike Meinert vom Grünflächenamt im Ausschuss für Umwelt-und Klimaschutz mitteilte, konnte etwa der Bestand des Eichenprozessionsspinners mit biologischen Mitteln eingedämmt werden. Das sei erfreulich, denn vor allem die Raupen dieses Schmetterlings können bei Massenvorkommen gefährliche Allergien auslösen. Meinert: "Wir können die Bekämpfung wohl zurückfahren." Nur in Lobberich sei ein neuer kleiner Bestand entdeckt worden, dessen Entwicklung man beobachten wolle.

Ähnlich sieht es mit der giftigen, bis zu vier Meter hohen und schnell wuchernden Herkulesstaude aus. Laut Meinert erweist sich bis jetzt die mechanische Bekämpfung der ursprünglich exotischen Pflanze als erfolgreich. Dabei werden die Samenbestände in Säcken verhüllt, bevor die Wurzelstöcke ausgegraben werden. "In Breyell zum Beispiel ist der Bestand rückläufig." Jedoch habe man in Lobberich, wie beim Eichenprozessionsspinner in der Nähe des Wasserturms, einen neuen Bewuchs entdeckt; möglicherweise müsse man tätig werden.

(jobu)
 
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