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Nettetal
Goerigk-Stiftung schüttet 19.000 Euro aus

Nettetal. Aus dem Kapital der Kaldenkirchener Goerigk-Stiftung, das die Stadt 2011 erhalten hatte, sind im vergangenen Jahr rund 19.000 Euro für soziale Zwecke verwendet worden, Das teilte die Verwaltung im Haupt- und Finanzausschuss mit. Darunter sind 7029,48 Euro Lohnkosten für zwei Hausmeisterassistenten im Schulzentrum Kaldenkirchen, 5000 Euro Zuschuss für die Anschaffung eines Transportfahrzeuges für Behinderte an Maria Helferin und 7000 Euro Zuschuss für die Berufsförderung an der Realschule, die der gemeinnützige Verein "baseL" durchführt.

Mit 250 Euro wurde in zwei Einzelfällen geholfen. Die gesamten Zinseinnahmen beliefen sich auf 358,49 Euro, so dass das Gesamtkapital von 216.500 Euro auf 197.500 Euro sank. Die Stiftung war 1994 von den Eheleuten Hermann und Josef Goerigk mit einem Kapital von 1,2 Millionen D-Mark errichtet worden. Aus rund 450.000 Euro Zinsen wurden 15 Jahre lang Hilfsbedürftige von der Pfarre St. Clemens, der Kaldenkirchener Pfarrcaritas und der Stadt Nettetal unterstützt.

Zum Auslaufen der Stiftung nach 15 Jahren wurde das Kapital auf die drei Institutionen aufgeteilt. Aufgrund der beabsichtigten Verwendung der 230.000 Euro Stadtanteil entstand indes 2011 ein politischer Wirbel im Stadtrat - weil es Bestrebungen gab, das Geld für den Bau der Sporthalle in Kaldenkirchen oder die Hauptschul-/Realschulmensa zu verwenden. Man einigte sich, das Geld in den nächsten 15 Jahren gemäß den Intentionen der Stifter auszugeben, 30 bis 40 Prozent könnten aber in Bauprojekte fließen.

(mm)
 
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