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Nettetal
Gütezeichen für Programm "Missionare auf Zeit" in Steyl

Nettetal. Seit 33 Jahren entsenden die Steyler Missionare junge Freiwillige als Missionare auf Zeit (MaZ) in die Welt. Sie absolvieren in den Steyler Gemeinschaften in nahezu 80 Ländern für ein Jahr Freiwilligendienst unter dem Motto "Mitleben, Mitbeten, Mitarbeiten". Kürzlich wurde das Programm der Steyler Missionare mit dem Gütezeichen der Gütegemeinschaft Internationaler Freiwilligendienst e.V. ausgezeichnet.

Es bescheinigt dem MaZ-Programm der Steyler ein hohes Maß an Qualität, der junge Menschen und ihre Eltern vertrauen können. Es legt besonderen Wert auf den transparenten Dialog zwischen allen Beteiligten. Weitere Kriterien sind ein erprobtes Notfall- und Krisen-Management sowie die individuelle Betreuung der Freiwilligen.

Seit Mai 2014 werden Organisationen, die junge Menschen für internationale Freiwilligendienste werben, von unabhängigen Gutachtern in einem externen Verfahren geprüft. Um das Zertifikat der Gütegemeinschaft Internationaler Freiwilligendienst erhalten, müssen die Organisationen Geld und Zeit investieren. Das Gütezeichen ist ein Prozess, in dem die Steyler sich nun alle zwei Jahre einer Folgeprüfung unterziehen müssen.

Für Markus Woettki, der das MaZ-Programm betreut, ist das keine besondere Herausforderung. Schon seit 2008 beschäftigt er sich für die Steyler Missionare in dem Trägerkreis, in dem die Orden ihre MaZ-Programme koordinieren, mit der Qualitätsentwicklung. "Missionare auf Zeit ist auf Initiative der jungen Leute entstanden. Und ebenso kommt das Bewusstsein für Qualitätssicherung aus der Praxis und von der Basis", unterstreicht Woettki.

(kai)
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