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Nettetal
Hinsbeck im Schützenfieber

Nettetal: Hinsbeck im Schützenfieber
König Andreas Leuf (Mitte) samt seinen beiden Ministern Fabio Ortel und René Fegers auf dem Weg zum Großen Zapfenstreich. FOTO: Busch
Nettetal. Vom Oktoberfest über den Klompenball bis zum großen Festumzug — die Schützen verstehen es, zu feiern

Bei königlichem Wetter hat die Vereinigte St.-Sebastianus-St.-Antonius-Bruderschaft Hinsbeck am Wochenende ihr Schützenfest veranstaltet. Vier Tage lang feierten König Andreas Leuf und Königin Lisa Jansen mit den Ministern Fabio Ortel mit Anna Jorißen und René Fegers mit Ramona Wellmanns, unterstützt von ihrem Schützenzug, der "Jungen Marine", mit dem ganzen Ort.

Nach dem musikalischen Wecken von König, Ministern und Offizieren um 6 Uhr (!) am Sonntagmorgen trat man den langen Weg von der "Königswohnung" an der unteren Neustraße zur Messe in der Pfarrkirche an, für viele nach langer Nacht eine schwer zu bewältigende Leistung. Dies konnte nur mit einem zünftigen Frühschoppen belohnt werden. Am späteren Festumzug beteiligten sich neben den Gastgebern sieben befreundete Bruderschaften und sechs Musikkapellen, so dass sich rund 400 Teilnehmer durch Hinsbecks Straßen bewegten. Das bunte Treiben holte zahlreiche Einwohner aus dem Haus, insbesondere die Majestäten mit ihren Freundinnen waren aber auch eine Augenweide. Die Bewohner des Marienheimes hatten im Vorfeld die Maien vor ihrem Haus geschmückt. Anschließend ging es zum "Klompenball", der in Hinsbeck traditionell von vielen Teilnehmer innen in Holzschuhen besucht wird.

Bereits der Auftakt mit der "Hinsbecker Wiesn" am Freitagabend war ein voller Erfolg mit einer guten Mischung aus jungen und älteren Gästen. Im voll besetzten Zelt tummelten sich zahlreiche in Dirndl und Lederhosen gekleidete Besucher, bayerische Mahlzeiten wie Haxn und Leberkäs sowie bayerische Maß- oder Halbmaßkrüge rundeten den Abend ab. Zum Zapfenstreich am Samstagabend am Ehrenmal, gespielt von den Hinsbecker Musikvereinen Cäcilia und dem Bundesschützenspielmannszug "Frisch Auf", hatten sich viele Hinsbecker eingefunden. Die rund 80 angetretenen Schützen der sieben Hinsbecker Züge bildeten ein eindrucksvolles Bild. Anschließend ging es zum Bürgerball, der ebenfalls gut besucht war und wo wieder erfreulich viele Jüngere bis in die Morgenstunden mitfeierten.

(hk)
 
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