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Nettetal
In Nettetal steckt viel Energie

Nettetal: In Nettetal steckt viel Energie
Norbert Dieling (rechts), Geschäftsführer der Stadtwerke Nettetal, zeigt den Stadtratsmitgliedern Guido Gahlings (Grüne) und Hajo Siemes (WIN) die Dienstleistungen des Unternehmens. FOTO: Franz-Heinrich Busch
Nettetal. Auch das zweite Nettetaler Energieforum war wieder gut besucht. Zahlreiche Aussteller zeigten den vielen Besuchern, wie diese Energie und damit Kosten sparen können. Die Polizei gab Tipps zum Einbruchschutz. Von Inge von den Bruck

Mit Leitspruch "Energie ist flüchtig –halte sie fest" machte die Verbraucherzentrale Nordrhein beim zweiten Nettetaler Energieforums auf sich aufmerksam. Ihr Energieberater Gregor Breitmar hatte zu Beginn zwar noch wenig zu tun, doch das sollte sich während der zweitägigen Ausstellung im Ratssaal und im Innenhof des Nettetaler Rathauses noch ändern. Er beriet zahlreiche Interessenten über erneuerbare Energien und hatte für die Besucher einige wertvolle Energiespartipps.

Wie wichtig das Nettetaler Energieform war, zeigte auch die Präsenz gleich aller drei Nettetaler Bürgermeister: Mit seinen beiden Stellvertretern Harald Post und Horst Fänger im Schlepptau, eröffnete Christian Wagner die Ausstellung. Nicht nur die Stadtwerke als kommunaler Energieversorger, sondern auch die Nettetaler Kreditinstitute sowie zahlreiche Handwerker und Firmen zeigten ihre Produkte und Dienstleistungen zu den Themen Energieeinsparung, Energieeffizienz, erneuerbare Energien und wiesen zudem auf verschiedene finanzielle Fördermöglichkeiten hin.

Im Ein-Stunden-Takt hielten Experten Vorträge zu unterschiedlichen Themen wie Solarstrom, Photovoltaik, Energiesparen und Kreditangebote im Bereich Bauen und Wohnen. Auch die Kreispolizeibehörde war vertreten – "Sicher Wohnen durch Einbruchschutz" hieß es bei Uwe Dethlefsen vom Kommissariat Vorbeugung.

Im Energiemobil wurde gezeigt, wie das Tages- und Sonnenlicht mithilfe von Prismenkuppeln aufgefangen wird und dann nahezu verlustfrei, mit einem Reflektor über weite Strecken transportiert wird und so eine Lichtverteilung im ganzen Haus stattfindet. "Das ist schon spannend, so etwas habe ich noch nie gesehen", sagte Hubert Tersteegen, der das Energiefourm besuchte. Bei den ortsansässigen Handwerkern und Firmen erfuhr er viel über die von ihm geplante Dämmung seines Hauses. Welche Dämmung ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll, wie funktioniert ein Blockheizkraftwerk, und wie wird neben der Wärme auch noch Strom erzeugt?

Das Interesse der Besucher war riesengroß, und sie erfuhren viel Wissenswertes rund um das Thema Energie. Im Innenhof gerieten die Besucher noch ins Staunen: Thomas Höckels vom Autohaus Höckels präsentierte das Öko-Aushängeschild von Renault: den Renault Twizy, ein Elektromobil, das so manch einen Besucher ins Schmunzeln versetzte. Doch die "Knutschkugel" auf vier Rädern sieht zwar aus wie von einem andern Stern, entpuppt sich jedoch als elektrischer Cityflitzer, halb Auto, halb Motorroller. "Ein pfiffiger Batterie-Kleinwagen, sieht aus wie ein längs halbierter Smart oder wie ein verbreiterter BMW-Roller", sagte Hubert Tersteegen. Am Stand nebenan zeigten die Nettetaler Fahrradhändler ihre E-Fahrräder, und so manch ein Interessent wagte eine Probefahrt. FRAGE DES TAGES

Quelle: RP
 
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