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Nettetal
Karibik trifft auf Kaldenkirchen

Nettetal. Zum fünften Mal lockte die "Karibische Nacht" Tausende Besucher in die Fußgängerzone. Bis Mitternacht feierten die Gäste unter flugs aufgestellten Palmen und genossen Salsa-Klänge und Cocktails aus Kokosnüssen Von Heinz-Willi Schmitz

Am Freitag gegen 16.30 Uhr wirkte Claudia Willers, Vorsitzende von "Kaldenkirchen aktiv", etwas angespannt. Erste Regentropfen fielen, aber sie war zuversichtlich. "Es wird nicht viel geben", meinte sie. Zunächst behielt sie recht. Als es drei Stunden etwas mehr regnete, tat dies der Karibischen Nacht keinen Abbruch. Es herrschte Hochbetrieb in der Fußgängerzone, darunter viele Menschen aus den Nachbarorten und sehr viele Niederländer. Marieluisa Zalivani vom Eiscafé, beklagte sich keineswegs über etwas Regen, im Gegenteil: Noch mehr Gäste kamen, sie suchten ein trockenes Plätzchen. Zwar ging es nicht ganz so früh los wie in den Jahren zuvor - die Karibische Nacht fand zum fünften Mal statt - aber auch diesmal ging es bis nach Mitternacht rund, dann wurde noch bis 2 Uhr aufgeräumt, und auch am Samstagmorgen fanden sich etliche Helfer ein, um zu fegen.

Die Tanzfläche war ständig belegt. Sechshundert Hawaii-Girlanden hatte man im Vorfeld besorgt, aber sie reichten nicht, schließlich wurden 1000 Stück gegen eine kleine Spende für karitative Zwecke verkauft. Palmen waren aufgestellt, es erklang Musik, karibische Klänge dominierten, der Düsseldorfer Musiker Marcelo da Paz spielte überall auf, eine brasilianische Trommlergruppe zog durch die Fußgängerzone, "Los de sol" aus den Niederlanden kam noch rechtzeitig von einem Auftritt in Amsterdam nach Kaldenkirchen. Salsa-Rhythmen fingen die Besucher ein. Zwei DJs animierten zum Tanzen, Singen und Feiern. Ein Feuerwerk von Rhythmen, Klängen und Farben. Natürlich gab vielfältiges Essen und Trinken. Eine besondere Idee des Reisebüros Ulen: Kokosnüsse waren "entkernt", Cocktails eingefüllt, sie bereiteten mit den exotischen Bieren und dem Seenstädter ein Urlaubsgefühl. Sandbuchten und Liegestühle luden zum Chillen ein. Karibisches aus Topf und Pfanne, der Food Truck "La Tipita": "Karibik-Teller", Krabben, Reispfanne, Tappas, Nachos und weitere Köstlichkeiten wurden angeboten. Es war den Ladeninhabern frei gestellt worden, welche Aktionen sie planten und wie sie ihre Geschäfte "karibisch verwandeln" würden. Das führte zu einer besonderen Vielfalt. Aus dem Organisationsteam war deutlich Zufriedenheit zu hören über die "sehr gelungene Gemeinschaft". Am Kirmessonntag, 4. September, gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag. Für Freitag, 9., und Samstag, 10. September, ist "Heimatshoppen" angesagt.

Quelle: RP
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