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Nettetal
Kindeswohl ist besonders verankert im Familienrecht

Nettetal. Senioren-Union beschloss ihre Veranstaltungen 2015.

"Das Kindeswohl steht an erster Stelle", das Referat von Christel Korte unter dieser Überschrift bildete den Mittelpunkt der letzten Zusammenkunft der Nettetaler Senioren-Union (SU) in diesem Jahr. Sie war daher auch mit einer Bilanz verbunden, die Geschäftsführer Heinz Clemens den Senioren in der CDU später vorlegte. Etwa 80 Gäste kamen in die Brücke nach Lobberich und hörten besonders aufmerksam zu.

"Mit Kindeswohl wird ein Rechtsgut aus dem deutschen Familienrecht bezeichnet, welches das gesamte Wohlergehen eines Kindes oder Jugendlichen sowie eine gesunde Entwicklung umfasst", erklärte die Referentin. Nicht immer sei ein Versagen der Eltern der Grund dafür, dass Jugendamt und Familiengericht tätig werden. Ursachen könnten beispielsweise auch Krankheit und Tod der Eltern oder Vernachlässigung durch persönliche Schicksalsschläge sein.

35 Jahre nahm Christel Korte eine Sonderpflegestelle für Geschwisterkinder wahr. "Ich war Mutter von zwei eigenen und sieben Pflegekindern." Sie beantwortete auch Fragen offensichtlich betroffener und interessierter Besucher. "Ich habe meinen Beruf zu Hause ausgeübt", erklärte Korte und schilderte detailreich ihre Erfahrungen. Ein Vorteil für sie war, dass sie zuvor als Erzieherin gearbeitet hatte. So behielt die SU-Vorsitzende Greta van der Beek-Optendrenk recht mit dem begrüßenden Hinweis, es solle ein besinnlicher, informativer und fröhlicher Nachmittag voller Musik werden.

Geschäftsführer Heinz Clemens berichtete unter anderem, dass die Mitgliederzahl von 138 auf 147 gestiegen sei. Bei den Halbtages- und Tagesfahrten sowie den übrigen Veranstaltungen registrierte er 501 Teilnehmer. Wolfgang Peters erhielt Beifall für seine mit Musik unterlegte Fotodokumentation. Heinz-Josef Jansen spielte Akkordeon und sang mit den Gästen. Auch diesmal trugen Mitglieder zum Programm bei. Heinz Clemens trug ein Gedicht von Ferdi Reugels vor. Werner Tack, Günter Isenberg, Alfons Genenger-Genneper und Inge Inkmann hatten adventliche Beiträge ausgesucht. Dankbares Lob erhielt das "Küchenteam" mit Ingrid Clemens, Elisabeth Bermges und Inge Inkmann.

Im kommenden Jahr geht der Veranstaltungsreigen weiter. Am 1. Februar wird die Senioren-Union sich mit der Frage befassen, ob Nettetal für den Klimawandel gerüstet ist.

(hws)
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