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Nettetal
Kleine Kräuterkunde

Gängige Kräuter und ihre Wirkungen: Schafgarbe: Entzündungshemmend, bei Magen-, Darm-, Leber- und Gallenbeschwerden, als Tee und für Umschläge zum Auflegen bei Wundbehandlungen. Auch bekannt als "Soldatenkraut". Rainfarn: Für den Stoffwechsel und die Verdauung, bei Ischiasbeschwerden, als Tee, für Bäder und als Öl zum Einreiben. Wurmfarn: Bei Rücken- und Bandscheibenbeschwerden, als Packungen zum Umwickeln. Königskerze: Bei Hautleiden, auch bekannt als "Stimmkraut", für die Atemwege und bei Heiserkeit. Als Tee, für Bäder und als Kompressen. Johanniskraut: Auch bekannt als Frauenkraut. Bei Hormonstörungen, für den Stoffwechsel, wirkt stimmungsaufhellend, als Tee oder als Öl zum Einreiben. Schachtelhalm: Auch geläufig als Zinnkraut, da mit dem Kraut früher Zinnware geputzt wurde. Gut bei Magen- und Darmbeschwerden, für den Stoffwechsel. Als Tee und für Bäder. Beifuß: Man sagt, es sei wirksam sowohl gegen drei, als auch gegen 30 Krankheiten. Sehr vielseitig verwendbar. Als Tee und für Tinkturen, für Bäder und als Zutat bei Räuchermischungen. Wermut: Gilt als das Lieblingskraut der Hildegard von Bingen. Wermut ist reich an Bitterstoffen, wirkt blutreinigend und -stillend. Gut für Leber, Galle, Nieren und für den Stoffwechsel.

Wichtig: Keine Eigendiagnose und Selbstbehandlung. Alle Kräuter sind mit Vorsicht zu genießen. Hildegard von Bingen wusste: "Die Menge macht das Gift." Daher immer fachkundigen Rat einholen oder ein Kräuterseminar besuchen, etwa bei Christa Brüggemann, Telefon 02153 9104826 oder per E-Mail an ch-brueggemann@t-online.de.

(paka)
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