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Nettetal
Kolpingsfamilie ehrt Gründungsmitglieder

Nettetal. Seit 60 Jahren bereichert die Kolpingsfamilie nicht nur das Pfarrleben in Hinsbeck. Sie nimmt darüber hinaus Einfluss auf das gesellschaftliche Leben. Den Kolping-Gedächtnistag nahmen rund 80 Mitgliedern zum Anlass einer Feier im Jugendheim, verbunden mit der Jahresversammlung.

Vorsitzender Friedhelm Leuf unterstrich den familiären Charakter der Institution, die nahezu 100 Mitglieder zähle. Erinnert wurde an zahlreiche Veranstaltungen, darunter der Karnevalsabend "Kolping rockt" im Jugendheim mit 280 Besuchern. Es gab eine Reihe von Sportveranstaltungen und die begehrte Ferienfahrt im Herbst, an der im Rahmen von Integrationshilfe vier Flüchtlingskinder aus Syrien und aus Albanien teilnahmen.

Gründer der Hinsbecker Kolpingfamilie war am 24. April 1955 Pfarrer Arnold Rulands, 1985 Präses. Ihm folgten Ferdinand Landen (1985-1998), Kaplan Franz-Josef Bohnen (2001 bis 2003) und Günter Wiegandt (seit 2005). Von den "32 strammen Burschen", die Pfarrer Rulands gemeldet hatte, traten 25 ein. Zwei von ihnen sind 60 Jahre dabei geblieben: Heinz Heußen und Hans Kohnen. Für 50-jährige Zugehörigkeit wurde Peter Kesselmanns und für 25 Jahre Olaf Teneyken geehrt. Der Geistliche Leiters des Kolpingwerkes, Dietmar Prielipp, überreichte die Ehrenurkunden. Prielipp dankte den Hinsbeckern, die Kolpingfamilien nähmen erfreulicherweise zu. Das gilt auch für Hinsbeck, wo am Abend neun neue Mitglieder aufgenommen wurden.

(heko)
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