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Nettetal
Marienheim pilgerte nach Kevelaer

Nettetal. Jedes Jahr im Juli pilgern Bewohner des Marienheims Hinsbeck nach Kevelaer. Das Haus gibt sich große Mühe, allen Bewohnern die Möglichkeit zu geben. So brachen diesmal 29 Bewohner und Gäste sowie 26 Betreuer zur Wallfahrt auf. Da Rollstuhlfahrer für alles etwas mehr Zeit benötigen, begann der Tag bereits früh um 8 Uhr. Mit Bussen ging es wenig später nach Kevelaer.

Schwester Agnes stimmte Lieder an und betet mit den Pilgern den Rosenkranz. In Kevelaer besuchte die Gruppe das Pilgerhochamt in der Marienbasilika. Das war für alle ein besonderes Erlebnis, zumal die Besuchergruppe aus Hinsbeck in der Messe erwähnt wurde.

Danach blieb den Teilnehmern ein wenig freie Zeit. Manche besuchten die Gnadenkapelle, wo sie Kerzen entzündeten, andere sahen sich in Geschäften der Innenstadt um oder stärkten sich mit Kaffee und Kuchen. Insbesondere die Möglichkeit, einmal selbst etwas einkaufen zu können, ist vielen wichtig. Gerade die Rollstuhlfahrer haben selten die Gelegenheit, sich individuell in einer Stadt zu bewegen. Natürlich genossen alle auch gerne die Möglichkeit, beim gemeinsamen Mittagessen Speisen und Getränke einmal selbst aussuchen zu können.

Zum Abschluss besuchte die Gruppe die Gnadenkapelle zum Gebet. Alle waren dankbar und glücklich, den Tag in Kevelaer verbracht zu haben, es war ein Tag mit idealem Wetter. Der Dank galt aber auch den vielen ehrenamtlichen Helfern, die dafür sorgten, dass Rollstühle und Rollatoren auf dem Kopfsteinpflaster in Kevelaer keine unüberwindbaren Hindernisse vorfanden. Auch für die Helfer war es "ein wunderschönes Erlebnis", wie Werner Hintzen als einer der Betreuer es ausdrückte.

(heko)
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