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Nettetal
Matthias-Timmermanns-Medaille geht in diesem Jahr an seinen Sohn

Nettetal: Matthias-Timmermanns-Medaille geht in diesem Jahr an seinen Sohn
Maik Giesen, Thomas Timmermanns, Helma Josten, Christian Wagner, Markus Optendrenk (v.l.). FOTO: busch
Nettetal. Die Gedenkmedaille wurde zum letzten Mal in ihrer gewohnten Form verliehen. Für 2018 wird die Veranstaltung neu aufgelegt Von Heinz-Willi Schmitz

Die 17. Matthias-Timmermanns-Gedenkmedaille ist am Mittwoch zum letzten Mal in ihrer bisherigen Form verliehen worden. Für 2018 soll die Veranstaltung neu gestaltet werden. Darum ist der diesjährige Träger auch jemand ganz Besonderes: Thomas Timmermanns (54), Geschäftsführer bei Autohaus Timmermanns sowie Sohn des im Jahr 2000 gestorbenen Namensgebers.

"Nach 17 Jahren wollen wir der Veranstaltung einen neuen Anstrich geben: In anderen Räumen und zu einer anderen Jahreszeit", sagte Helma Josten, Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) des CDU-Stadtverbands Nettetal. Bisher fand die Verleihung der Medaille im November oder Dezember statt. "Um Matthias Timmermanns' Geburtstag am 4. Dezember herum", sagte Josten. Die Vorweihnachtszeit sei für viele aber mit etlichen Terminen besetzt, darum wolle man im kommenden Jahr für den Sommer einladen - und an einem neuen Ort. "Wo, ist aber noch nicht spruchreif", sagte Josten. Mit Wehmut lasse man damit allerdings das Pfarrorchester Leuth, das Matthias Timmermanns 1980 gegründet hatte, zurück. Am Mittwoch sorgte es noch einmal für die Musik.

Zur Verleihung erinnerte Marcus Optendrenk, neuer Vorsitzender des CDU-Stadtverbands, an Matthias Timmermanns. Er war ab 1993 als Ortsvorsteher Interessenvertreter für Leuth. Er habe den Erfolg des Ganzen und den Zusammenhalt seiner Mannschaft gewollt, sagte Optendrenk: "Sehr beeindruckt hat mich sein Einsatz für unser Krankenhaus. Er ging dafür Klinkenputzen bei Ministern, der Bezirksregierung, politischen Akteuren in Düsseldorf." Er selbst war damals Vorsitzender der Jungen Union Nettetal. Matthias Timmermanns habe direkt angepackt. Als es in Schaag mit der Umgestaltung des Hubertusplatzes nicht voran ging, fuhr er mit dem Trecker nach Schaag und versetzte dort die Blumenkübel, damit sich endlich etwas bewegte. Sein Sohn ist gelernter Sparkassen-Diplom-Betriebswirt und stieg 1988 in die Geschäftsführung der Firma Timmermanns ein. Heute beschäftigt sie mehr als 180 Mitarbeiter.

Bürgermeister Christian Wagner (CDU) lobte das Engagement der MIT. "Alle bisherigen Preisträger zeichnen sich durch ein hohes Maß an erfolgreicher Arbeit in Nettetal und dem Kreis Viersen aus", sagte er.

Quelle: RP
 
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