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Nettetal
Neue Wohnungen am Niedieckpark in Lobberich

Nettetal: Neue Wohnungen am Niedieckpark in Lobberich
Festlich wurde jetzt der Start des zweiten Abschnitts für das Wohngebiet Niedieckpark II gestaltet. FOTO: F.H. Busch
Nettetal. Die Straßenschilder werden den früheren katholischen Pfarrer Johannes Torka erinnern

Von Willich aus wird die Familie Slim nach Nettetal ziehen. Sie hofft, dass ihr neues Eigenheim an der Johannes-Torka-Straße in Lobberich Anfang bis Mitte 2019 steht. Im Internet ist die Familie auf die Baumöglichkeiten im Niedieckpark II gestoßen. Dort brauchte Marieluis Kamps nicht zu suchen, denn sie wohnt heute schon in der Steegerstraße, rund 800 Meter vom neuen Bauplatz entfernt. "Im Frühjahr geht es los", sagt sie. Etwas mehr Zeit lässt sich Mark Kewitz: "Wir wollen erst im Spätsommer mit dem Bau beginnen." Alle drei sind Gäste im Partyzelt, das der Immobilienentwickler Laarakkers zum Abschluss der Erschließungsarbeiten aufgestellt hat.

Straßen und Wege sind fertig, die Lampen und Pfosten für den östlichen Abschlusszaun stehen, auch Bäume sind schon gepflanzt. "Nur die Straßenschilder haben wir vergessen", sagt Laarakkers-Mitarbeiterin Meliza Schöning. Dafür prangt der Name jetzt riesengroß an einer Zeltwand: Er erinnert an Johannes Torka, der viele Jahre Pfarrer der katholischen Pfarre St. Sebastian war.

Nur gut zwei Jahre hat das Unternehmen für die Entwicklung des Areals benötigt, dass firmenintern "Die weiße Halle" hieß, weil dort eine Webereihalle des früheren Textilherstellers Niedieck stand. Weil diese sich gewerblich nicht vermarkten ließ, wurde das Gelände zwischen Oberer Färberstraße und Kempener Straße in ein Baugebiet umgewandelt. Laarakkers-Entwickler Merlijn Güppertz dankte der Stadt für die schnelle Genehmigung und den Anwohnern, dass "Sie viel Lärm, Staub und andere unangenehme Dinge ausgehalten haben".

Nettetals Bürgermeister Christian Wagner (CDU) freute sich, dass die Hälfte der verkauften 32 Grundstücke von jungen Familien aus Städten aus der Umgebung gekauft worden seien. Der Standort sei für alle ideal, liege die neue DRK-Kindertagesstätte (Eröffnung um Karneval 2018) vor der Haustüre.

Ein 2100 Quadratmeter großes Areal an der Kempener Straße ist noch nicht verkauft. Dort könnte ein Mehrfamilienhaus entstehen.

(mm)
 
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