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Nettetal
Neuer Parkplatz gegen das Parkchaos im Speckerfeld

Nettetal. Bei der "Nette Runde" mit dem Bürgermeister machen Breyeller ihrem Ärger Luft

Vortasten, zurücksetzen, warten - und dann kommt auch noch ein Bus, der sich auf der Schaager Straße bei abwechselnd einseitigem Parkverbot von Haltestelle zu Haltestelle schlängeln muss. Über den "relativ knappen" Parkraum und zu viele auf der Straße stehende Autos war gerade bei der "Nette Runde" mit dem Bürgermeister diskutiert worden - von der Terrasse aus konnten die Probleme dann beobachtet werden. Und sie werden wohl auch noch einige Monate andauern. Erst 2017 könnte ein Parkplatz auf dem Gelände der Gesamtschule entstehen, deutete Bürgermeister Christian Wagner (CDU) an. Den Zuwachs an Autos produziert auch die Gesamtschule, denn 18 Jahre alte Schüler kommen inzwischen mit eigenem Gefährt. Ein neuer Parkplatz soll dazu beitragen, "dass Anwohner wieder unbehindert von ihrem eigenen Grundstück kommen können".

Auch im Bereich Feldernd/Bahnüberführung will die Stadt eine Fläche kaufen und als Parkplatz provisorisch herrichten, kündigte Wagner an. Das Grundstück wird für den Bau der "Querspange" benötigt, die entlang der Bahnlinie Feldernd mit Schmachxbruch verbinden soll und dann dort die Bahn unterquert, so dass der Übergang Biether Straße wegfallen kann. Doch sieht es ganz danach aus, dass das Parkplatz-Provisorium lange Bestand haben wird, denn für das beim Bau ebenfalls benötigte Rötzelgelände ist "derzeit konkret keine Entwicklung zu sehen". Kontaktversuche zum iranischen Besitzer verliefen nach der Aufhebung des Embargos negativ.

Nach dem Neubau der verbreiterten Eisenbahnbrücke sei Felderend zur Rennstrecke geworden, beklagten Anwohner und forderten verstärkte Radarmessungen, denn "Tempo 40" werde nicht eingehalten. Das Ordnungsamt ist mit "Rund-um-die-Uhr"-Messungen tätig geworden, berichtete dessen stellvertretende Leiterin Juliane Schöngens. Auf die Auswertung durch den Kreis warte man.

Wenig Hoffnung auf einen Kreisverkehr an der Einmündung Onnert in die Lobbericher Straße machte die Verwaltung den Anwohnern. Zwei Mal ist das vom Stadtratsausschuss für öffentliche Sicherheit abgelehnt worden. Anwohner möchten nicht nur die Unfallgefahr mindern, sondern auch ein leichteres Einbiegen in die übergeordnete Lobbericher Straße ermöglichen: "Da bildet sich oft ein Rückstau." Schöngens hatte Verständnis, doch die erforderlichen Nutzerzahlen reichten nicht. Auch "Tempo 50"-Schilder auf der Lobbericher Straße hätten nichts genutzt.

(mm)
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