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Nettetal
Pogromgedenken wider das Vergessen

Nettetal. Im Rahmen des ökumenischen Friedensgebetes wird am Dienstag, 10. November, um 19 Uhr in der evangelischen Kirche eine Gedenkandacht zum 77. Jahrestag der Pogromnacht gehalten. 1938 wurde die Synagoge im Herzen von Kaldenkirchen erheblich beschädigt. Die jüdische Gemeinde hatte zuvor schon die Torarolle im Rathaus abgeben müssen, es wurden Geschäfte jüdischer Inhabern verwüstet. In der Andacht wird die Schuld der Vorfahren bekannt, sie soll ein Zeichen wider das Vergessen setzen.

Anschließend gehen die Teilnehmer mit Gedenklichtern zur Synagogenstraße. Dort hat der Bürgerverein in Abstimmung mit dem Landesverband Nordrhein der jüdischen Gemeinden eine Gedenktafel anbringen lassen, außerdem ist der Grundriss der Synagoge im Boden nachgezeichnet. Die Namen der jüdischen Bürger werden verlesen.

(hws)
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