| 00.00 Uhr

Nettetal
Radeln durch das Seen-Paradies

Nettetal: Radeln durch das Seen-Paradies
FOTO: dpa-Infografik
Nettetal. Die Radtour des Monats Juni führt um die Netteseen. Start und Ziel sind der Wittsee. Von dort aus radeln die Teilnehmer durch das Naturschutzgebiet Venloer Heide, vorbei an Schloss Krickenbeck bis zum Nordkanal

Es geht los auf dem Parkplatz des Restaurants "De Wittsee", Am Witt-See 25, in Leuth. Von dort geht es dann mit dem Rad in Richtung Norden durch den Ortskern von Leuth und vorbei an der katholischen Pfarrkirche zu dem Knotenpunkt 3 (orangefarben markiert in der Karte). Die Ursprünge der dreischiffigen, neugotischen Kirche gehen bis in die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts zurück. Zudem befindet sich auf dem Kirchhof ein Sandsteinkreuz aus dem Jahr 1712. Danach passieren die Radler die imposante, rund 300 Jahre alte Blutbuche auf dem Leuther Friedhof, welche als Naturdenkmal eingetragen ist.

Über den Knotenpunkt 6 hinweg durchqueren die Radler das Naturschutzgebiet Venloer Heide, erreichen Knotenpunkt 2 und radeln vorbei an den Krickenbecker Seen und Schloss Krickenbeck. Das Schloss entstand Mitte des 13. Jahrhunderts und entwickelte sich in seiner Blütezeit zu einer bedeutenden niederrheinischen Wasserburg. Heute befindet es sich in Privatbesitz und beherbergt ein Hotel. Auf der Tour lohnt ein Abstecher zum Infozentrum Krickenbecker Seen, das über die Arbeit und die Artenvielfalt in den Naturschutzgebieten der Umgebung informiert.

Der Start- und Zielpunkt der 24 Kilometer langen Radtour ist der idyllische Wittsee in Leuth FOTO: Busch

Auf dem Weg zu Knotenpunkt 47 in Hombergen passieren die Radler das Textilmuseum "Die Scheune" in Hinsbeck. Dort werden historische Zeugnisse der niederrheinischen Textilmanufaktur ausgestellt.

Die Tour führt weiter in Richtung Norden durch die Landschaft der Hinsbecker Heide. Die Radler verlassen das Radknotenpunktnetz und fahren geradeaus durch eine Bruchlandschaft entlang der "Fietsallee am Nordkanal" bis zur Grefrather Landstraße. Ab dort verläuft die Route dann wieder entlang des Knotenpunktnetzes.

Auf dem Weg zum Knotenpunkt 47 in Hombergen passieren die Radler das Textilmuseum "Die Scheune" in Hinsbeck. FOTO: Burghardt

Vorbei an Kopfweidenreihen und der Matthäuskapelle wird Knotenpunkt 45 in Glabbach erreicht. Danach geht es südlich zum Knotenpunkt 63 über eine ehemalige Römerstraße hinweg und vorbei an der in Sichtweite liegenden Stammenmühle aus dem 19. Jahrhundert. Dann passieren die Radfahrer den Steegerhof mit seiner Kapelle in Oirlich. Es handelt es sich um einen neugotischen Bau aus dem Jahr 1897. Ab Knotenpunkt 63 verläuft die Route auf ehemaligen Bahntrassen in Richtung Westen zu Knotenpunkt 12 in Sassenfeld. Vorbei am Kleinen und Großen Wittsee erreicht man nach rund 24 Kilometerrn den Ausgangspunkt der Tour.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Nettetal: Radeln durch das Seen-Paradies


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.