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Nettetal
Schnell und störungsfrei dank moderner Technik

Nettetal. Die Telekom hat mit dem Ausbau von schnellen Internetanschlüssen in Kaldenkirchen und Leuth begonnen Von Susanne Peters

Nun erfolgte auch der Startschuss für den Nettetaler Vorwahlbereich "02157". Daniel Breuer, Regio-Manager der Telekom, meint: "Wir wissen, wie wichtig ein leistungsfähiger Internet-Anschluss ist, deshalb treibt die Deutsche Telekom seit Jahren den Breitband-Ausbau zügig voran." Das Unternehmen Selecta FttH GmbH, mit Burhan Demir als Projektmanager, ist seit vier Monaten mit den notwendigen baulichen Maßnahmen beschäftigt.

Dafür werden rund 13 Kilometer Glasfaserkabel verlegt sowie 31 Multifunktionsgehäuse aufgestellt. Insgesamt mehr als 7500 Haushalte in Kaldenkirchen und Leuth werden dadurch bis zum Ende des Jahres mit schnellem Internet versorgt werden können.

Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Internet-Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Im November sollen die Ausbauarbeiten an der Glasfaserinfrastruktur schließlich fertig gestellt sein. Daran anknüpfend wird in diesem Vorwahlbereich voraussichtlich ab November der Brüggener Ortsteil Bracht folgen.

Um den Ausbau zu beschleunigen, unterschrieb die Stadt Nettetal nunmehr eine Absichtserklärung. "So können wir eine schnelle Genehmigung für die Umsetzung des kompletten Projekts mitsamt Bauvorhaben unterstützen", erklärt Nettetals Bürgermeister Christian Wagner (CDU). "Mit Kaldenkirchen und Leuth wird nun der Rest Nettetals erschlossen. Wir sind froh, dass alle Stadtteile zukünftig mit dem gleichen Versorgungsdraht versehen sind", sagte der Bürgermeister.

Die klassischen mittelständischen Betriebe seien hier mit der Ausstattung der Telekom außerordentlich gut bedient und auf einem einheitlichen Stand der Technik. "Dies ist für Nettetal als Wirtschaftsstandort von entscheidender Bedeutung", ist sich Wagner sicher.

Aus der flächendeckenden Verlegung von Glaserfaserkabeln resultiere eine besondere Leistungsfähigkeit: "Im Vergleich zu einem bisherigen VDSL-Anschluss verdoppelt sich das maximale Tempo beim Herunterladen auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich die Geschwindigkeit auf bis zu 40 Mbit/s." Und auch beim Austausch großer Dateien jeglicher Art werde das Tempo deutlich angehoben.

Noch in diesem Jahr werde die Telekom außerdem das Vorwahlnetz "02157" mit der sogenannten Super-Vectoring-Technik ausstatten und die nötigen Ausbaumaßnahmen in Angriff nehmen. "Elektromagnetische Störungen werden beseitigt, und wir werden sehen, was das Kupfer in Zukunft mit fortschreitender Technik noch leisten kann."

Quelle: RP
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