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Nettetal
"Silver Surfer" helfen sich untereinander in der digitalen Welt

Nettetal. Die Senior-PC-Freunde Nettetal treffen sich seit 20 Jahren regelmäßig, um ihre Kenntnisse zu verbessern und um Computer-Probleme zu lösen.

Sie treffen sich an jedem dritten Montag im Monat, und das seit 1996. Dann sprechen die Senior-PC-Freunde Nettetal (SPCFN) - so die offizielle Bezeichnung der Gruppe - über die digitale Welt. Rund 20 Männer und Frauen kommen regelmäßig, nicht nur aus Nettetal. Sie wollen gemeinsam neues über Computer, ihre Programme und auch Soziale Netzwerke erfahren. Oder sie stellen ihre Fragen und Computer-Probleme vor, die sie während der Arbeit an Bildschirm und Tastatur haben.

Zu den Initiatoren gehörten Mitte der 1990er Jahre Konrad Achtert, Herbert Ackermann, Dieter Alten, Willi Bours, Ernst Cremers, Peter Radok und Toni Pollen: Alle waren damals um die 60 Jahre, alle hatten beruflich nicht mehr so viel mit den "neuen Schreib- und Rechenmaschinen" zu tun. Aber sie fanden die digitalen Datenwelten derart spannend, dass sie sich auf eigene Faust weiterbilden wollten.

Sie fanden schnell weitere Gleichgesinnte mit PC-Kenntnissen auf unterschiedlichem Niveau - und mit großer Neugier. Bald bildete sich eine Gruppe, die regelmäßige Treffen organisierte. Die Idee, einen eingetragenen Verein mit umfangreichen Statuten zu gründen, wurde von den PC-Begeisterten aber bald wieder fallen gelassen.

Von den Gründern leben heute nur noch Herbert Ackermann in Grefrath und Konrad Achtert. Achtert fährt noch regelmäßig von Kaldenkirchen nach Lobberich. In Lobberich selbst hat sich im Jahr 2001 ein Ableger gegründet. Dessen Teilnehmer treffen sich regelmäßig jeden zweiten Montag im Monat im ESV-Heim am Bahnhof.

SPCFN-Sprecher war Ernst Cremers; nach dessen Tod Ende 1998 übernahm Ulrich Schorsek zehn Jahre lang diese Aufgabe. Vor sieben Jahren haben Siegmar Hamann und Manfred Meis die Leitung übernommen.

Die Treffen selbst haben sich verändert; in der ersten Zeit mussten noch für jedes Treffen Computer aufgebaut werden, um die sich die Teilnehmer wie eine Weintraube gruppierten. Heute wird die moderne, kleinere Technik eingesetzt: Jetzt wird das Notebook-Bild über einen Beamer an die Wand geworfen, auch der direkte Weg ins Internet ist möglich. Daran war bei der Gründung noch nicht zu denken.

Doch die Themen sind unverändert geblieben: Office-Programme, Bildbearbeitung, Computer-Handling und vieles mehr. Denn Programme ändern sich ebenso wie Betriebssysteme. Gerade ist "Windows 10" ein Thema. Dabei schlagen Experten Gerhard Estler und Hans-Willi Lersmacher von den PC-Freunden bisher ein vorsichtiges Vorgehen vor.

Natürlich sind die PC-Freunde auch im Internet vertreten. Die erste Version der digitalen Visitenkarte hatte Youngster Ralf Schmeink betreut, heute pflegte Siegmar Hamann sie. Von dort aus führt natürlich ein Link zur Kaldenkirchener Seite - denn beide "Vereine" sind keine Konkurrenten, sondern ergänzen einander.

Quelle: RP
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